Geri spielt vor vollem Haus

Herbertshausen..  „Das ist schon was, wenn in so einem Ort wie Herbertshausen so etwas geboten wird.“ Das hat kein geringerer als Thorsten „Toto Schmidt“ am Mittwoch festgestellt. Der Frontmann der Lahntal Musikanten war einer von mehreren Hundert Gästen, die sich die Premierenveranstaltung mit Geri dem Klostertaler, sein bürgerlicher Name lautet Gerhard Tschann, in der Schützenhalle nicht entgehen lassen wollten.

Fanclub wächst

„Im Vorverkauf waren rund 250 Karten abgesetzt worden“, so Hauptinitiator Sören Schlabach zu unserer Zeitung. Primär ihm ist es zu verdanken, dass der Fanclub mittlerweise auf 15 Aktive angestiegen ist. So bunt gemischt wie die Anhänger war auch die Gästeschar. Auch das Urgestein der Wittgensteiner Schützen, Günter Wunderlich, wollte den Auftritt des ehemaligen Klostertalers unbedingt live miterleben. „Für ein 360 Einwohner zählendes Dorf ist das eine echte Attraktion.“ Gleichzeitig lobte er die Intention, Stimmungsmusik aus Tirol und Österreich nach Herbertshausen zu holen – und die ist bei Jung und Alt gleichermaßen gut angekommen.

Lob für Organisatoren

Eine Menge Lob hatte auch Mitsponsorin Heike Stenger vom Autohaus Stenger parat. „Eine tolle Organisation, alles ist super aufgebaut“, um noch anzufügen, dass man die „ganze geleistete Arbeit so gar nicht sieht“. Zufrieden zeigte sich auch Markus Schmidt, beim Fanclub zuständig für die Pressearbeit. „Dafür, dass es das erste Konzert mit Geri war, hatten wir einen guten Zuspruch. 400 Eintrittskarten sind weggegangen“, zieht er ein positives Fazit.

Wer ebenfalls mit Geri dem Klostertaler Spaß hatte, das war der kleine Vincent Hees. Der dreieinhalbjährige war in die Lederhose seines Patenonkels geschlüpft. Bitte was? Opa Gundolf Hees klärt auf: „Der Onkel ist jetzt 26 Jahre alt, gekauft wurde die Hose, als er so alt war wie jetzt kleine Vincent. Anschließend wurde das gute Stück sorgsam aufbewahrt.“