Generalmajor am Hachenberg
20.01.2010 | 11:27 Uhr 2010-01-20T11:27:00+0100Erndtebrück. Der neue Kommandeur der 4. Luftwaffendivision aus Aurich, Generalmajor Volker Zimmer, besuchte jetzt den Standort Erndtebrück, um sich einen ersten Eindruck über den ihm unterstellten Einsatzführungsverband zu verschaffen. Ihn erwartete ein straff organisiertes Programm.
Ein erster Schwerpunkt seines Truppenbesuches bildete die Einweisung in den Auftrag und die Besonderheiten des Verbandes sowie die künftigen Herausforderungen, denen sich die Angehörigen auf dem Hachenberg in den nächsten Jahren noch stellen werden.
Von Leistungsfähigkeit der Soldaten überzeugt
Nach einer intensiven Unterrichtung durch den Kommandeur des Einsatzführungsbereichs 2, Oberst Dieter Beck, besichtigte der General zunächst das Herzstück des Einsatzführungsverbandes, das Control and Reporting Centre (Luftraumüberwachungszentrale). Dort konnte er sich von der Leistungsfähigkeit der Soldatinnen und Soldaten überzeugen, die im 24-stündigen/7-Tage-Einsatz den Luftraum über der Bundesrepublik Deutschland durchgängig überwachen. Dem General wurde im weiteren Verlauf ein Übungsszenario zur Wahrung der Lufthoheit im deutschen Luftraum (Air Policing) vorgeführt, welches der ehemalige Einsatzflugzeugführer mit besonderem Interesse verfolgte.
Ein weiterer Schwerpunkt des Truppenbesuches war die Vorstellung der im Einsatzführungsdienst einmaligen Ausbildungseinrichtung, in der die zentrale lehrgangsgebundene Ausbildung für den gesamten Einsatzführungsdienst stattfindet. Besonders interessiert zeigte sich der Divisionskommandeur an einem neuen Simulationssystem, das die zukünftige, zentralisierte Ausbildung zur höchsten Lizenz im Einsatzführungsdienst am Standort Erndtebrück ermöglichen wird.
Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde
Bei einem Besuch im Rathaus der Gemeinde Erndtebrück gab es Gelegenheit, sich mit Bürgermeister Karl Ludwig Völkel zu übergreifenden Themen des Luftwaffenstandortes auszutauschen. Anschließend trug sich Generalmajor Zimmer ins „Goldene Buch” der Gemeinde ein (Bild).
In Gesprächen mit den „Spießen” und den Einheitsführern sowie mit den Vertretern des örtlichen Personalrates konnte sich der Divisionskommandeur ein Bild über die gute Moral in der Truppe machen.
Abends ein Bierchen mit den Soldaten
Nach einem langen Besuchstag nahm der Divisionskommandeur sich abschließend noch die Zeit, um im Kreis der Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften sowie der zivilen Beschäftigten bei einem Glas Bier für vertiefende Gespräche zur Verfügung zu stehen. Für die zukünftigen neuen Aufgaben und Herausforderungen, insbesondere die Einrüstung des neuen Einsatzsystems in das neue Einsatzgebäude sowie die vielen weiteren infrastrukturellen Maßnahmen am Hachenberg wünschte er allen Verbandsangehörigen und Oberst Beck an der Spitze viel Erfolg.
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