Gelungener Start für für Seniorentreff

Die Initiatoren um Rückershausens Ortsvorsteher Udo Haßler (2.v.li.) haben beim gemeinsamen Seniorentreff mehrere Ziele: Unter anderem sollen die Bürger beider Ortschaften öfter zusammenkommen.
Die Initiatoren um Rückershausens Ortsvorsteher Udo Haßler (2.v.li.) haben beim gemeinsamen Seniorentreff mehrere Ziele: Unter anderem sollen die Bürger beider Ortschaften öfter zusammenkommen.
Foto: WP

Rückershausen..  An der Geselligkeit muss beim 1. Seniorentreff muss wohl nicht mehr gefeilt werden, höchstens an der Akustik. Für den MGV bietet der Saal hervorragende Übungsbedingungen, für eine zwanglose Unterhaltung ist die verputzte, glatte Decke eher störend.

Trotzdem konnten die Initiatoren, das sind Weides Ortsvorsteherin Regina Althaus und Renate Göbel von den Landfrauen, ein positives Fazit der Auftaktveranstaltung ziehen. Bei ihrem Seniorennachmittag haben die Organisatoren bewusst keine Altersgrenze nach unten gezogen. „Wer sich mit 50 angesprochen fühlt, kann natürlich auch kommen“, freute sich Renate Göbel über die gute Resonanz.

Deutlich mehr als 30 Interessierte

Zugegeben, zwei der eingedeckten Tische sind wohl leer geblieben, aber deutlich mehr als 30 Interessierte haben den Weg in das Dorfgemeinschaftshaus an der Eichwaldstraße gefunden. Mit im Boot sitzt natürlich auch der Ortsvorsteher von Rückershausen und das ist bekanntlich Udo Haßler. Neben den zwanglosen Gesprächen hat er für diese Innovation noch einen weiteren Grund ausgemacht: „Wir möchten die Leute aus den verschiedenen Dörfern zusammen bringen.“ Seine Ort hat genau 543 Einwohner, grob überschlagen hätten am Freitag rund ein Drittel, also 120 von dem Angebot Gebrauch machen können. Niemand hätte zur Premiere Kohldampf schieben müssen. Erfreulich viele Bürgerinnen hatten Kuchen gespendet, Schnittchen gab es ebenfalls.

Möglicherweise hat aber doch so eine Art Schwellenangst bestanden. „Einige waren bestimmt skeptisch, weil sie es noch nicht kennen“, schätzte Udo Haßler. Wie die Zahl der Gäste beim nächsten Mal gesteigert werden könnte, da hatte Klaus Preis eine passende Idee: „Jeder verpflichtet sich, beim nächsten Mal noch jemanden mitzubringen.“

Ein gelungener Einstieg

Er sprach am Freitag von einem „gelungenen Einstieg“ und gleichzeitig verwies er auf das kürzlich eröffnete Café in der Bad Laaspher Bahnhofsstraße, das sich bereits großer Beliebtheit erfreue. Wann das nächste Seniorentreffen stattfindet, ist noch unklar, allerdings sind sich Regina Althaus, Renate Göbel und Udo Haßler einig, die zwanglosen Zusammenkünfte in einem bestimmten Rhythmus fortzusetzen. Neben der verbesserungswürdigen Akustik möchte die Dorfgemeinschaft noch weitere Projekte in Angriff nehmen. Die Wohnung im Dorfgemeinschaftshaus muss renoviert werden, und das Dorf würde die ehemalige Schule gerne in ihr Eigentum übernehmen.