Führungsriege komplett bestätigt

Hans-Georg Graul (Mitte) konnte für eine 40-jährige Zugehörigkeit ausgezeichnet werden. Das freute natürlich auch den Vorstand um Heinz Becker (re.).
Hans-Georg Graul (Mitte) konnte für eine 40-jährige Zugehörigkeit ausgezeichnet werden. Das freute natürlich auch den Vorstand um Heinz Becker (re.).
Foto: WP

Bad Berleburg..  Die neue Führungsspitze der Teckelgruppe Wittgenstein ist auch die alte. Auf der Jahreshauptversammlung ist die gesamte Führung von den Mitgliedern einstimmig bestätigt worden. Wiedergewählt wurde somit auch der 1. Vorsitzende Heinz Becker. Es ließ aber durchblicken, dass es wohl seine letzte Amtsperiode sein dürfte. Eindeutig war auch das Votum für Vize Rudolf Braach, Schriftführerin Petra Peitz-Riedesel, außerdem darf sich Kassiererin Birgit Gösche weiterhin um die Finanzen kümmern.

Zuchtwart geehrt

Ein Höhepunkt auf der Generalversammlung im Landhaus Wittgenstein war die Ehrung von Zuchtwart Hans-Georg Grauel, der der Gruppe seit 40 Jahren angehört. Der Elsoffer durfte sich nicht nur über Urkunde und Anstecknadel freuen, Heinz Becker überreichte ihm auch eine individuelle Schiefertafel. „Er ist fast von Anfang an im Teckelwesen aktiv und hat auch jahrelang gezüchtet“, rief der Vorsitzende in Erinnerung. Die Anforderungen an ein solches Amt sind übrigens enorm. „Heute muss ein Zuchtwart schon ein halber Tierarzt sein“, machte der Vorstandsvorsitzende deutlich.

Zum Jahresbericht: Dem waren nicht nur einige Teckelrunden im Landhaus Wittgenstein zu entnehmen, es wurde auch eine Teckelwanderung vom Didoll zur Sackpfeife angeboten. Mit 20 Wanderern war die Resonanz ganz hervorragend. Ähnliches steht auch am Samstag, 5. September, auf der Agenda. Treffpunkt ist um 10 Uhr morgens in der Trufterhain, und eine spätere Einkehr ist auf Hof Mühlbach vorgesehen.

Kein Hund für die Zucht

Einen Blick zurück warf auch Hans-Werner Grauel, der allerdings mitteilen musste, dass im vergangenen Jahr „kein Wurf gefallen ist“, denn es gibt in der Gruppe aktuell keinen Hund, der zur Zucht zugelassen ist. Andererseits steigen die bürokratischen Auflagen permanent. Wer heute einen Zwinger baut, muss das nicht nur anmelden, die Anlage muss anschließend auch abgenommen werden. Wer züchten will, so Hans-Georg Graul weiter, muss darauf achten, dass der Hund zuchtfähig ist, und dass das Tier auch über Familienanschluss verfügt. In Sachen Zwingerbau steht Zuchtwart Grauel allen Interessierten mit Rat und Tat zur Seite.