„Frühe Hilfe“ für die Region

Wittgenstein..  Fördergelder der Bundesinitiative „Frühe Hilfen“ nach dem Bundeskinderschutzgesetz kommen auch der Region Wittgenstein zugute. Das geht aus einer Antwort des Kreises Siegen-Wittgenstein auf eine Anfrage der Grünen-Kreistagsfraktion hervor, die am morgigen Dienstag Thema im Jugendhilfeausschuss des Kreises (öffentliche Sitzung ab 17 Uhr im Kreishaus, Sitzungsraum 1317) ist. So soll ein Teil des Förderbetrags für 2015 über rund 42 000 Euro in das Projekt BIBU (Begrüßen, Informieren, Beraten, Unterstützen) investiert werden. Es läuft bereits seit Herbst 2014. Dabei statten zwei Fachkräfte auch in den drei Wittgensteiner Kommunen Familien mit Neugeborenen gezielt Willkommensbesuche ab – ebenso Familien mit Kindern bis zum vollendeten dritten Lebensjahr, die in den Kreis Siegen-Wittgenstein zugezogen sind.

Nur vier ausgebildete Hebammen

Im Zusammenhang mit dem Kinderschutzgesetz fragen die Kreis-Grünen ferner, ob es in der Region einen ausreichenden Pool von Familien-Hebammen gebe, auf die zurückgegriffen werden könne. Dies beantwortet der Kreis knapp mit einem „Nein“. Aktuell gebe es im gesamten Kreisgebiet vier ausgebildete Familien-Hebammen – drei aus dem Stadtgebiet Siegen und eine aus Bad Berleburg.