Finanzspritze für die Feuerwehr

Im Bild von links nach rechts: Matthias Jäckel Löschzugführer, Karl-Heinrich Sonneborn und Oliver Hof, stellvertretender Löschzugführer
Im Bild von links nach rechts: Matthias Jäckel Löschzugführer, Karl-Heinrich Sonneborn und Oliver Hof, stellvertretender Löschzugführer
Foto: WP

Aue-Wingeshausen..  Wingeshausens Ortsvorsteher Karl-Heinrich Sonneborn überreichte jetzt den Kameraden des Löschzuges Aue-Wingeshausen eine Scheck in Höhe von 1032,30 Euro als Erlös aus einer der letzten Altpapiersammlungen in den Ortsteilen. Von dem Geld sollen moderne Adalit-Handlampen für die Angriffstrupps beschafft werden, da die vorhandenen Standard Handlampen zu störanfällig, leistungsschwach und unhandlich sind.

Kurzerhand neue Helfer organisiert

Die am 8. Mai durchgeführte Sammlung war in der über 30-jährigen Tradition der Altpapiersammlung zu Gunsten örtlicher Vereine und Einrichtungen eine der ungewöhnlichsten, wie Löschzugführer Matthias Jäckel und Karl-Heinrich Sonneborn schilderten. Hatte man sich doch bewusst seitens der Organisatoren des SPD-Ortsvereins an diesem Tag für die Feuerwehr entschieden, da man selbst etwas unterbesetzt war und von vergangenen Sammlungen wusste, dass die Floriansjünger die Altpapiersammlung mit wesentlich mehr Personen und Fahrzeugen unterstützen, als man dass bei anderen Vereinen gewohnt ist.

Doch es kam anders, ca. 20 Minuten nach Beginn der Aktion, wurden der komplette Löschzug zum Einsatz zur Firma Walter Klein nach Banfe alarmiert, und innerhalb weniger Minuten stand Karl-Heinrich Sonneborn mit einem kleinen Häufchen der übrig gebliebenen Helfer alleine da.

Doch wie es eben auf dem Dorf so üblich ist, weis man sich zu helfen und so sprach der Wingeshäuser Ortsvorsteher kurzerhand Bürger an, die ihren Müll mit bei der Firma Treude Entsorgung ablieferten, und rekrutierte sie vom Fleck weg. Und somit waren es diesmal nicht die Feuerwehrkameraden, die den Bürgern halfen, sondern die Bürger, die sich auf diese Weise einmal bei der Feuerwehr erkenntlich zeigen konnten, wie Matthias Jäckel anmerkte. Noch einmal herzlichen Dank an die Organisatoren und die „freiwilligen“ Helfer.