Fichten versperren Weg der Sinne

Wittgenstein..  Der allseits bekannte „Weg der Sinne“, der Rothaarsteig, ist zurzeit zumindest im Abschnitt von der Skulptur Stein-Zeit-Mensch in Richtung Jagdhaus nicht mehr zu begehen und mit dem Fahrrad nicht zu befahren. Seit Sturm „Niklas“, der am 31. März über die Höhen fegte, liegen zahlreiche umgestürzte Fichten quer über diesem Wanderweg, der hier gleichzeitig die Kreis-, Besitz-, Sprach- und Religionsgrenze darstellt. Überwiegend von „Kölscher Seite“ sind diese Bäume auf Wittgensteiner Gebiet gestürzt und versperren sowohl Wald- als auch Radwanderern den Weg und stellen gerade zum Auftakt der Wandersaison eine nicht unerhebliche Gefahrenquelle dar.

Enttäuschte Wanderer

Wald ist Natur und in der Natur muss man mit „natürlichen Gefährdungen“ rechnen, wie jeder Waldwanderer weiß. Aber dennoch stellen sich Passanten die Frage, ob man nicht innerhalb von drei Wochen zumindest grob die Gefährdungsstellen sichern oder beseitigen kann. Auch die Fragen, ob, wann und wie oft einer der „Rothaarsteig-Ranger“ diesen „Premium-Weg“ begehen oder gar kontrollieren, wurde von kopfschüttelnden Waldbesuchern gestellt, die ihre geplante Wanderung an den „Baumbarrieren“ abbrechen oder ändern mussten und vom „Weg der Sinne“ vorerst enttäuscht sind.