Feuerwehr befreit eingeklemmten Soldaten aus Autowrack

Für die Rettungssanitäter und Feuerwehrleute war das kein guter Anblick: Nach dem Frontal-Zusammenstoß zweier Pkw mussten die Helfer den 19 Jahre alten Fahrer eines Audi 80 Coupé aus seinem völlig demolierten Wagen befreien. Auf der L 718 war es am Dienstagmorgen gegen 8.20 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Nach Darstellung der Polizei geriet ein aus Sassenhausen in Richtung Dotzlar fahrender Bad Berleburger (45) mit seinem Ford Focus auf die Gegenfahrbahn und krachte dort voll in den entgegenkommenden „Oldtimer“. Beide Autos drehten sich um die eigene Achse. Während der Verursacher selbstständig aus seiner nahezu unbeschädigten Fahrerzelle steigen konnte und ansprechbar war, schnitten Feuerwehrkameraden mit der Rettungsschere den schwer verletzten Soldaten aus dem Wrack. Er war, wie es vor Ort hieß, auf dem Weg zur Hachenbergkaserne in Erndtebrück. Als Unfallursache vermutet die Polizei, dass der 45-Jährige „aufgrund von Übermüdung eingeschlafen“ sein könnte. Den entstandenen Sachschaden gibt die Polizei mit insgesamt 28 000 Euro an. Die L718 war für die Bergung der Wracks voll gesperrt. Foto: Christoph Vetter