Festschrift 300 Jahre Stünzel
30.05.2011 | 12:00 Uhr 2011-05-30T12:00:00+0200
Stünzel.Die Festschrift zum 300-jährigen Jubiläum der Ortschaft Stünzel ist jetzt von den Verantwortlichen des Gemeinschaftsvereins vorgestellt worden. Das werbefreie Werk hat 60 starke Seiten.
Dem Schriftführer des Gemeinschaftsvereins, Burkhard Meyer, war es wichtig, dass das Heft werbefrei publiziert wird. Meyer nutzte die Präsentation, um allen zu danken, die die Macher mit Beiträgen, Bildern oder Ideen unterstützt haben. Ein ganz besonderes Dankeschön ging aber an den Heimatfreund Heinrich Imhof aus Weidenhausen, der sich intensiv mit der 300-jährigen Geschichte Stünzels auseinandergesetzt hat, die vor drei Jahrhunderten begann, als Graf Henrich Albrecht zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein drei Bittstellern erlaubte, eigene Wohnstätten auf der rauen und kargen Hochebene des Ortes Weidenhausen zu errichten.
Fortan trug die kleine Siedlung den Namen Stünzel. Heinrich Imhof hat aber herausgefunden – wie bei fast allen Wittgensteiner Dörfern – dass der geografische Begriff „Stünzel“ wesentlich älter ist.
„Nationalfest“
Passend zum kommenden Samstag hat sich der Historiker auch dem Wittgensteiner Nationalfest beschäftigt – der Kreistierschau. Auch Grita Mengel hat sich mit dem Stünzelfest auseinandergesetzt – und Hans-Peter Hackler (Feudingen) und Heinrich Meyer (Stünzel) haben sich in der Festschrift dichterisch an das Hochfest herangearbeitet. Wer an die malerische Kulisse des Jubiläumsdorfes denkt, dem fällt sofort der Name Heinz Mengel ein. Auch er hat sich hier verewigt und hat seine Kindheit Revue passieren lassen.
60 Seiten für 9 Euro
Erhältlich ist die Festschrift am kommenden Samstag am Stand des Gemeinschaftsvereins auf dem Stünzelfest. Ab dem Montag darauf kann sie auch in den Hauptstellen der Sparkasse und der Volksbank in Bad Berleburg sowie in der Stünzeler Kaffeestube zum Preis von 9 Euro erworben werden.
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