FDP: Ortsbild muss eine Einheit bilden

Erndtebrück..  Von der Gestaltungssatzung für Gebäude in mehreren Straßen des Ortskerns Erndtebrück darf es keine Ausnahmen mehr geben — das fordert die FDP im Erndtebrücker Rat. Fraktionschef Heinz Georg Grebe sprach im Ausschuss für Bauen und Gemeinde-Entwicklung von „Gefälligkeitsentscheidungen“ in der Vergangenheit, die man künftig doch bitte vermeiden sollte.

Ziel müsse es sein, so die FDP in ihrem Antrag, „eine Vereinheitlichung und mehr Sicherheit für die Besitzer und Kaufinteressenten der Gebäude in diesem Bereich zu schaffen“ – namentlich in Ederstraße, Siegener Straße, Marktplatz, Marburger Straße, Jahnstraße, Bergstraße bis Abzweig Schulstraße, Talstraße bis Abzweig Struthstraße und „Em Dech“.

Gemeinde will Vorgaben überprüfen

Bei der Kriterien der Satzung sollte allerdings „in erhöhtem Maß ein Augenmerk auf moderne Bauelemente gelegt werden“, so Grebe im Antrag, „die im Besonderen einen ortsbildprägenden Charakter unterstützen“, aber eben auch „neue kostengünstige Varianten der Gebäude-Außensanierung ermöglichen“.

Man solle die Satzung „aus den 80er Jahren“ jetzt „wirklich in die Tonne werfen“, meinte Heinrich-Wilhelm Wörster (UWG). Allerdings sei sie 2004 letztmals geändert worden, betont die Gemeindeverwaltung. Sie will jetzt prüfen, inwieweit die Satzung aktuellen Anforderungen angepasst werden müsste – auch mit Blick auf gleichlautende Satzungen für verschiedene Erndtebrücker Ortschaften.