Fahranfänger stirbt bei Unfall auf der B 480

Tödlicher Unfall bei Weidenhausen
Tödlicher Unfall bei Weidenhausen
Foto: WP

Weidenhausen..  Bei einem folgenschweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 480 zwischen Hemschlar und Weidenhausen ist ein 18-jähriger Mann aus einem Bad Laaspher Stadtteil auf tragische Weise ums Leben gekommen.

Glatt und rutschig war es, als der junge Mann mit seinem Fiat Punto auf dem Weg zur Schule nach Bad Berleburg war. Der Schneematsch lag nur sehr dünn auf der Straße, war aber nicht gut zu erkennen auch, weil es noch dunkel war. Vermutlich war das die Ursache für den entsetzlichen Unfall: Nach ersten Erkenntnissen der Polizei geriet das Fahrzeug des 18-Jährigen in einer Linkskurve ins Schleudern und stellte sich quer zur Fahrbahn. Außerdem geriet der Fahranfänger auf die Gegenspur. Dort war zum selben Zeitpunkt eine 23-jährige Frau aus Hemschlar unterwegs. Sie wollte zu ihrer Arbeitsstelle nach Bad Laasphe. Sie hatte keine Chance. Ihr Golf prallte mit voller Wucht in die Beifahrerseite des Fiat Punto. Der Aufprall war dabei derart heftig, dass der junge Mann auf der Stelle starb.

Golf-Fahrerin wurde eingeklemmt

Die alarmierten Feuerwehren und der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes kümmerten sich um die junge Frau aus Hemschlar. Sie musste mit schwerem Gerät aus ihrem Auto befreit werden. Sie war allerdings nicht eingeklemmt. Es ging darum, die Patientin – wie nach solchen Unfallmechanismen üblich – möglichst schonend zu retten und möglichst wenig zu bewegen. Die Helfer vor Ort mussten auch von einer Wirbelsäulenverletzung ausgehen, die vor Ort nicht immer diagnostiziert, sondern oftmals nur vermutet werden kann. Dann kann eine Querschnittlähmung drohen. Deshalb arbeiteten Feuerwehren und Rettungsdienst hier einmal mehr Hand in Hand, um weitere Schäden zu verhindern.

Die Kameraden der Feuerwehr stellten zudem den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher. Polizeibeamten sperrten die Einsatzstelle gemeinsam mit Feuerwehrkameraden weiträumig ab und sicherten Spuren und Beweise vor Ort. Außerdem hatten sie gemeinsam mit Notfallseelsorgern die schwere Aufgabe, Angehörige zu benachrichtigen.

Als die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme beendet waren, wurden beide Unfallfahrzeuge abgeschleppt. Kurze Zeit später wurde die bis dahin voll gesperrte Straße wieder für den Verkehr wieder frei gegeben.