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Experten-Rat: Tourismus gemeinsam vermarkten

23.01.2015 | 00:11 Uhr

Wittgenstein. Ganz klar: Der Trend im Tourismus muss für Wittgenstein zur gemeinsamen Vermarktung der Region gehen. Das machte am Donnerstagabend im Erndtebrücker Rathaus Jens Steinhoff vom Marler Institut für Regionalmanagement in der Versammlung des Zweckverbands Region Wittgenstein ganz deutlich.

Kooperation mit Nachbarn

Kurzfristig realisierbar sei etwa eine gemeinsame Werbebroschüre „Sehenswertes in Wittgenstein“. Längerfristig jedoch sollte der Tourismus auf Ebene des Zweckverbandes und schließlich gemeinsam mit Nachbar-Regionen wie Hessen und dem Sauerland vermarktet werden, so Steinhoffs Fazit.

Die typischen Schwerpunkte dabei: Wandern und Radwandern, Gesundheitstourismus und Kulturelles – wie etwa der Waldskulpturenweg zwischen Bad Berleburg und Schmallenberg.

Indu-Park wächst weiter

Kurzum: „Wir müssen da mehr machen“, fasste es Erndtebrücks Bürgermeister Karl-Ludwig Völkel zusammen, derzeit zugleich ZRW-Verbandsvorsteher.

Derweil wächst der interkommunale Industriepark Wittgenstein auf der Leim­struth weiter. Von zwei aktuellen Grundstücksverkäufen konnte Carsten Lottner vom beauftragten DSK-Büro in Bielefeld der Versammlung berichten:
Das Unternehmen „patronenbob.de“ (15 Mitarbeiter) möchte von Bad Laasphe in den Indu-Park umziehen und plant für 2016 den Bau einer Halle plus Büro.
Und auf dem früheren „Holz-Spezi“-Gelände siedelt sich das Autohaus Müller (46 Mitarbeiter) mit Standorten in Erndtebrück und Bad Berleburg an – und nimmt noch 2000 Quadratmeter einer Nachbarfläche hinzu. Darauf sollen schon in Kürze Ausstellungsgebäude und Werkstatt entstehen.

Sperrvermerk für Fotovoltaik

Bei den Beratungen zum Haushaltsplan 2015 des ZRW hat die Verbandsversammlung umstrittene Investitionen in eine neue Fotovoltaik-Anlage für die Erndtebrücker Kläranlage vorläufig ausgeklammert.

Hier pocht die Gemeinde Erndtebrück bislang auf einer Beteiligung der beiden Städte Bad Berleburg und Bad Laasphe, weil der Indu-Park auf der Leimstruth über diese Kläranlage entwässert werde – und Investitionen dort in gewissem Umfang von den Kommunen des Zweckverbandes mitgetragen werden müssten.

Verbandsvorsteher Völkel schlug einen Sperrvermerk für die Investition vor – zumindest bis zu einem klärenden Gespräch in der Sache mit der Kommunal-Agentur NRW. Dem Dienstleister des Städte- und Gemeindebundes NRW ist das Problem bereits bekannt.

Eberhard Demtröder

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2015-01-23 00:11
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