Es gibt alles außer Langeweile

Am 15. Januar startet ein neues Betreuungsangebot für ältere Menschen in der Feudinger Kirchengemeinde. Stefanie Jung, Karin Dellori und Janina Hofmann freuen sich als Ehrenamtliche darauf, auch die Diakonische Gemeindemitarbeiterin Ursula Hampel und der Pfarrer Oliver Lehnsdorf (von links) unterstützen das monatliche Angebot im Oberndorfer Gemeindehaus.
Am 15. Januar startet ein neues Betreuungsangebot für ältere Menschen in der Feudinger Kirchengemeinde. Stefanie Jung, Karin Dellori und Janina Hofmann freuen sich als Ehrenamtliche darauf, auch die Diakonische Gemeindemitarbeiterin Ursula Hampel und der Pfarrer Oliver Lehnsdorf (von links) unterstützen das monatliche Angebot im Oberndorfer Gemeindehaus.
Foto: WP

Oberndorf..  „Erzähl‘ doch mal“ – unter dieser Überschrift startet am Donnerstag, 15. Januar, ein neues Angebot der evangelischen Kirchengemeinde Feudingen im Oberndorfer Gemeindehaus. An jedem dritten Donnerstag im Monat erwarten künftig die aus Rückershausen stammende Stefanie Jung, die Feudingerin Janina Hofmann und die Oberndorferin Karin Dellori zwischen 14.30 und 17 Uhr hier ältere Menschen zu einem ganz neuen Betreuungsangebot.

Keine Konkurrenz zu Altenkreisen

Obwohl die Zielgruppe ältere Menschen sind, ist es keine Konkurrenz zu den bestehenden Altenkreisen. Im Feudinger Gemeindebrief wird klar erläutert, was Betreuungsgruppe heißt: „Geschulte ehrenamtliche Helferinnen kümmern sich um Gemeindemitglieder, die aufgrund des Alters oder Erkrankung nicht in der Lage sind, an den bestehenden Angeboten der Kirchengemeinde teilzunehmen.“ Stefanie Jung hat den Sozialen Dienst im Oberndorfer Elim geleitet und ist gerade in Elternzeit, Karin Dellori und Janina Hofmann sind ausgebildete Betreuungskräfte für Demenzkranke.

Genau diese Menschen sind den drei Frauen eine wichtige Zielgruppe. Ehrenamtlich bieten sie diesen diakonischen Dienst am Nächsten an. Unterstützt werden sie dabei vom Oberndorfer Pfarrer Oliver Lehnsdorf genau wie von den beiden Diakonischen Gemeindemitarbeiterinnen der Feudinger Kirchengemeinde: Ursula Hampel und Erika Wiesel.

Zweieinhalb Stunden Programm

Der grobe Umriss fürs Programm steht schon: Gymnastik, Basteln, Singen, Backen, Erzählen und gemeinsames Kaffeetrinken: „Es wird alles geben, nur keine Langeweile.“ Aber wie sich das Programm genau zusammenstellt, das wird das Trio in der direkten Reaktion auf die tatsächlichen Besucher entscheiden.

Willkommen sind alle Menschen mit einem Assistenzbedarf aus der gesamten Gemeinde, dabei müssen die Besucher keine Gemeindeglieder sein. Auch für Angehörige können diese zweieinhalb Stunden, in denen sie ihre Lieben im Oberndorfer Gemeindehaus in guten Händen wissen, eine Erleichterung sein, etwa um mal unbeschwert nach Bad Laasphe einkaufen zu fahren oder einen längeren Arzttermin wahrzunehmen.