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Oxfam-Trailwalker

„Erstes Ziel bereits vor der

02.09.2011 | 17:15 Uhr
„Erstes Ziel bereits vor der
oxfarm-projekt

Bad Berleburg.  Obwohl die Wanderung noch gar nicht angefangen hat, ist laut Karsten Wolter das erste Ziel schon erreicht worden.Bereits im Vorfeld haben er und seine Freunde Spenden akquiriert – und zwar stolze 2 500 Euro.

Obwohl die Wanderung noch gar nicht angefangen hat, ist laut Karsten Wolter das erste Ziel schon erreicht worden. Aber der Reihe nach. Es war vor allem die Idee von Frank Rother, sich am „Oxfam Trailwalker“, laut Eigenwerbung die „aufregendste Nonstop-Wandertour der Welt“, zu beteiligen.

Morgen geht es für Karsten Wolter, Frank Rother, Jörn Hoffmann, Ralf Schlabach und die beiden so genannten „Supporter“, Thomas Frost und Carola Haas, nach Osterode in den Harz. Dort müssen innerhalb von 30 Stunden in einem Rundkurs nicht nur 2 400 Höhenmeter überwunden, sondern auch 100 Kilometer absolviert werden. Wer etwas Mathematik beherrscht, weiß, dass Pausen bei diesem Marathon fehl am Platz sind.

Die ungewöhnliche Wanderung wird nicht nur aus Freude an der Bewegung absolviert, die Sache hat einen ernsten Hintergrund. Bereits im Vorfeld haben die Vier Spenden akquiriert – und zwar stolze 2 500 Euro, die Geschäftsleute und auch Privatpersonen gestiftet haben. Das Geld ist für Oxfam Deutschland vorgesehen. Diese gemeinnützige Organisation wird das Geld unter anderem für ein Waldschutzprojekt im afrikanischen Mali verwenden, so Karsten Wolter. 2 000 Euro hätten es mindestens sein müssen, um die Bedingungen von Oxfam zu erfüllen.

Der Dank von Frank Rother ging beim Pressegespräch am Donnerstag im Rathausgarten ganz besonders an die Unterstützer, unter ihnen auch Monika Koslowski aus Bad Laasphe. Auf dem Altstadtfest am vergangenen Wochenende hat sie in einem mittelalterlichen Gewand „Bubenschenkel“ an den Mann gebracht. 110 Euro kamen beim Verkauf dieses Gebäcks zusammen, die sie dem Team Wittgenstein für die Oxfam- Wanderung zur Verfügung gestellt hat.

Spendabel zeigte sich auch Andreas Reinéry, Geschäftsführer von Berleburg „Markt und Tourismus“. Er stattete die Nonstop-Wanderer mit Rothaarsteig-Westen aus. So machen die Vier so ganz nebenbei noch Werbung für den Weg der Sinne und für die Region.

Wie eingangs erwähnt tritt das „Team Wittgenstein“ den Weg in den Harz nicht alleine an. Mit dabei sind Carola Haas und Thomas Frost, die Ralf Schlabach, Karsten Wolter, Frank Rother und Jörn Hoffmann auf ihrem 100 Kilometer langen Parcours, bzw. beim längsten Charity-Lauf der Welt, die ein oder andere Banane anreichen werden.

Insgesamt beteiligen sich nach dem aktuellen Stand der Dinge 123 Teams, die bereits 250 000 Euro an Spenden zusammen getragen haben, die an die Oxfam-Partnerorganisation „Stop-Sahel“ in Mali gehen. Dort soll mit dem Geld der Wald geschützt werden, weil er eine wichtige Nahrungs- und Einkommensquelle für Bevölkerung darstellt. „Stop-Sahel“ arbeitet deshalb eng mit der Bevölkerung zusammen.

Heiner Lenze

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