Erste Lesung bei den Wittgensteinern

Henrike Weyandt und Nanette Schorge-Brinkman sind glücklich Erndtebrück als ersten Leseort in Wittgenstein für „Kuckucksbrut“ mit Krimiautorin Melanie Lahmer „dingfest“ gemacht zu haben.
Henrike Weyandt und Nanette Schorge-Brinkman sind glücklich Erndtebrück als ersten Leseort in Wittgenstein für „Kuckucksbrut“ mit Krimiautorin Melanie Lahmer „dingfest“ gemacht zu haben.
Foto: WP

Erndtebrück..  „Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen“ – diese Aussage traf vor zwei Jahren die Siegener Krimiautorin Melanie Lahmer, als sie in der Erndtebrücker Edermühle ihre Lesung zu „Knochenfinder“ gab. Nanette Schorge-Brinkman und Henrike Weyandt waren und sind es natürlich auch heute noch: total begeistert von der schriftstellerischen Leistung der dreifachen Mutter. Damals bekannte sie sich zu ihrer Arbeit an einem neuen Krimi. Nun liegt das vollendete Werk seit 15. Januar in den Buchhandlungen.

Im Siegerland

„Kuckucksbrut“ – allein der Titel macht ein mulmiges Gefühl. Wieder einmal darf die Kriminalkommissarin Natascha Krüger wie in „Knochenfinder“ in einem mysteriösen Mordfall ermitteln. Trotz dunkelster Szenerie in einem abgeschiedenen Siegerländer Dörfchen bekommt der Mordfall und der Fund der halb nackten Frauenleiche auf einem mittelalterlichen Richtertisch mitten im Wald einen ansprechend mit Lokalkolorit gefärbten Anstrich. Das freut nicht nur die Krimifreunde im Siegerland, denn Melanie Lahmer kann Natur und historische Erkenntnisse fantastisch in Beziehung zueinander setzen und somit einen enormen Spannungsbogen mit Althergebrachtem, Mystischem, Diabolischem und Alltagsereignissen miteinander verknüpften. Auch als Autorin von Kurzkrimis hat sie bereits eine Reihe von Auszeichnungen erhalten.

Am Donnerstag, 5. Februar, heißt es um 19.30 Uhr im Saal der Erndtebrücker Edermühle: „Hören Sie, schaudern Sie und ermitteln Sie auch selbst auf der Suche nach dem Mörder, der Mörderin, den/die Natascha Krüger wie bekannt mit detektivischem Feinsinn aufspüren will und es auch wird.“ So viel ist an dieser Stelle schon verraten: Es wird mörderisch gut. Der Eintritt zur Lesung ist übrigens frei.

Enge Zusammenarbeit

Seit fünf Jahren arbeiten Nanette Schorge-Brinkman (Erndtebrücker Kulturinitiative) und Henrike Weynandt (Buchhandlung Weyandt) Hand in Hand in Sachen Kultur und Literatur. Nun ist es ihnen gelungen, Erndtebrück als erste Kommune Wittgensteins zum Leseorten der druckfrischen „Kuckucksbrut“ zu machen. Weitere werden folgen, aber wie Melanie Lahmer bereits vor zwei Jahren kundtat: „Versprochen ist versprochen.“