Entlastung für das Wittgensteiner Land
08.02.2012 | 16:38 Uhr 2012-02-08T16:38:00+0100
Schameder.Bis zu zehn Sattelzüge sind es täglich, die die Firma Kaiser im Jägersgrund mit Tonnen von beschichteten Teilen für die „frei Haus Lieferung“ in Fahrtrichtung Kunde verlassen. Und das sich nur die Spediteure von Kaiser.
Hinzu kommen zahlreiche weitere Anlieferungen und Abholungen der „ab Werk“ Kunden. Deshalb ist auch Geschäftsführerin Anke Kaiser eine Verfechterin einer besseren Straßenanbindung des Wittgensteiner Landes. „Zu jeder Autobahn fahren wir gut eine Stunde. Das bedeutet, der Transportkostenanteil an unseren Produkten ist hoch“, sagt Kaiser.
Die schlechte Verkehrsanbindung betreffe aber auch die Berufspendler, sagt sie und will auch nicht dem Umweltgesichtspunkt aus den Augen verlieren. Das Stoppen und Anfahren der Fahrzeuge in den Ortsdurchfahrten verursache Lärm, Emissionen und steigere die Spritkosten, so Kaiser. Alle diese Gesichtspunkte zusammen würden eine Route 57 nötig machen.
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