Ende des Provisoriums in Sicht
10.12.2008 | 17:08 Uhr 2008-12-10T17:08:45+0100Erndtebrück. ...
... (wo) Nach über zehn Jahren ist absehbar, dass die Soldatinnen und Soldaten sowie die Beschäftigten des Einsatzführungsbereiches 2 der Bundeswehr in Erndtebrück ab 2010 den Einsatzführungsbetrieb nicht mehr aus den engen, schlecht belüfteten Räumen des bisherigen Provisoriums sicherstellen müssen. Nach dem 1. Spatenstich für das neue Einsatzgebäude am 23. August konnte am Mittwochnachmittag Richtfest gefeiert werden. Fertiggestellt werden soll das neue Gebäude Ende Februar 2010, so der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW, der im Auftrag der Bundeswehr für die Bauausführung zuständig ist. Die Baukosten liegen bei etwa 8,4 Mio. Euro.
Seit der Schließung des Bunkers "Erich" im Jahr 1998 erfolgt die Arbeit der Soldaten/innen im provisorischen "Control- and Reporting Center" (CRC). Diese Übergangszeit wird mit dem Einzug in das neue Einsatzgebäude im März 2010 beendet sein.
Auf ca. 1800 Quadratmetern Nutzfläche und 3100 Quadratmetern Geschossfläche wird das Luftwaffenpersonal ausreichend Raum und angemessene Arbeitsbedingungen zur effizienten Erfüllung des Auftrages vorfinden. Der dreigeschossige Neubau, eine Eigenplanung des BLB Soest, folgt in seiner Staffelung dem Verlauf des Geländes und wird mit Paneelen aus Aluminiumblech verkleidet. Die Außenhaut ist praktisch wartungsfrei und damit besonders wirtschaftlich.
Der Kommandeur der 4. Lufwaffendivision, zu der auch der Standort Erndtebrück gehört, Generalmajor Peter Schelzig, betonte in seiner Ansprache, dass dieses neue Gebäude eine wesentliche Voraussetzung für die Bewältigung der ständig gestiegenen Anforderungen an den Einsatzführungsdienst darstelle. Gleichzeitig diene diese Baumaßnahme der Sicherstellung der Zukunfftsfähigkeit dieses Verbandes und somit auch des Luftwaffenstandortes Erndtebrück, so Schelzig.
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