EJOT ist weiter auf Expansionskurs
22.02.2012 | 15:08 Uhr 2012-02-22T15:08:00+0100
Bad Laasphe.EJOT expandiert weiter. Das war die Hauptbotschaft, die die Mitglieder des Wirtschaftsförderung- und Kulturausschusses Bad Laasphe am Dienstagabend von einer Ortsbesichtigung in der neuen Fertigungshalle der EJOT-Baubefestigungs-Sparte mitnahmen.
Der Geschäftsbereichsleiter Baubefestigung, Dr. Dieter Grotmann, und der EJOT-Finanzchef Wolfgang Bach führten die Kommunalpolitiker nicht nur durch die „modernste Fertigung“ des mittelständischen Unternehmens, sondern lieferten auch beeindruckende Zahlen. So sei das Jahr 2011 mit einem Umsatz von 327 Mio. Euro das stärkste in der in diesem Jahr 90-jährigen Unternehmensgeschichte. Der Gesamtumsatz ist um 9 Prozent gestiegen, in der Teilbranche Automotive sogar um 16 Prozent, erläuterte Bach. 55 Prozent des Umsatzes mache EJOT inzwischen im Ausland. Und so sei es auch kein Wunder, dass 700 der 2331 Beschäftigten im Jahr 2011 im Ausland gearbeitet haben.
Hohe Eigenkapitalquote
Finanzchef Bach unterstrich aber, „dass Umsatz nicht alles ist“. Mit einer Eigenkapitalquote von inzwischen 64 Prozent habe man sehr viel Stabilität im Unternehmen, was für die Zukunft wichtig sei. Die Zukunft skizzierte Bach ebenfalls. Wichtig sei einerseits die Kundenvielfalt: Mit einem Klientel, das zu 31 Prozent aus dem Automobilsektor kommt, zu 29 Prozent aus der Baubefestigungssparte „Dach + Wand“ sowie zu 21 Prozent aus dem Bereich Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) sei man gut aufgestellt. „Es gibt kein Geschäftsfeld, das uns dominiert“.
Zur erfolgreichen Aufstellung für die Zukunft gehören auch weitere wesentliche Punkte: Bis Oktober soll ein neues Werk in China entstehen. „Wir gehen davon aus, dass China in den nächsten fünf bis zehn Jahre unser wichtigster Markt im Ausland sein wird“, so Wolfgang Bach.
Gleichzeitig arbeite EJOT an einem neuen Verkaufskonzept im Bereich E-Commerce: „Wir wollen einen Internetshop für unsere Kunden einrichten“.
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