Eine Frau kämpft für den Frieden

Bad Laasphe..  „Die Waffen nieder! Bertha von Suttner: Eine Frau kämpft für Frieden und Gerechtigkeit“ ist das Thema einer Lesung am Montag, 2. März, um 19.30 Uhr im Haus des Gastes.

„Warum tut ihr nichts, ihr jungen Leute? Wehrt Euch doch, schließt euch zusammen. Es steht schlimmer denn je, die Maschine ist doch schon im Gang.“ Mit diesen Worten versuchte Bertha von Suttner, geb. 1843, den Schriftsteller Arnold Zweig aufzurütteln. Im Mai 1913, ein Jahr vor Beginn des Ersten Weltkrieges, waren sie sich zufällig auf der Straße begegnet. Lange schon hatte Suttner die Gefahr eines lokal nicht mehr begrenzbaren Krieges vorausgesehen. Mit Sorge verfolgte sie die fortschreitende Aufrüstung und Militarisierung in Europa, die steigende Bedeutung der Rüstungsindustrie und den wachsenden Nationalismus. Sie sah die sozialen Konflikte und den um sich greifenden Antisemitismus.

„Die Waffen nieder!“

Mit ihrer Schrift „Die Waffen nieder!“, erschienen 1889, wurde Bertha von Suttner berühmt. Sie fand Gehör – und wurde verhöhnt. Gemeinsam mit ihrem Mann, Arthur von Suttner, engagiert sie sich seit Beginn der 1890er Jahre. Wenige Wochen nach ihrem Tod am 21. Juni 1914 beginnt der ganz Europa verheerende Erste Weltkrieg.

Gisela-Ingrid Weissinger und Johannes Weissinger lesen Texte von und über Bertha von Suttner.

Abschied aus Bad Laasphe

Mit dieser Lesung verabschieden sich zugleich Gisela Weissinger und Johannes Weissinger aus Bad Laasphe. Johannes Weisisnger war 20 Jahre Kurseelsorger in Bad Laasphe, Gisela-Ingrid Weissinger 16 Jahre Mitglied im Vorstand des Freundeskreises, davon 14 Jahre Vorsitzende.

Der Eintritt ist kostenfrei, um eine Spende wird am Ausgang gebeten.

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