Ein Tropfen Herzblut bleibt in Bad Berleburg

Bad Berleburg/Altena..  Der frühere Chefarzt der chirurgischen Abteilung am Bad Berleburger Krankenhaus, Dr. Dirk Ernst, arbeitet seit Anfang des Jahres in Altena. In der Helios-Klinik Bad Berleburg lief sein Vertrag per 31. Dezember 2014 aus. Wir haben mit Dr. Ernst gesprochen.

1 Vor wenigen Tagen haben Sie Ihre neue Stelle am St. Vinzenz-Krankenhaus in Altena angetreten. Können Sie schon einen Vergleich zu Ihrer langjährigen Arbeit in der Bad Berleburger Helios Klinik ziehen?

Seit dem 1. Januar bin ich hier Chef der Chirurgie mit den gleichen Schwerpunkten wie in Bad Berleburg – nämlich das gesamte Spektrum der Endoprothetik, also die Implantation künstlicher Knie, Schultern sowie Frakturen, Artroskopien und Kinder-Traumatologie. Geplant ist ferner die Übernahme der Leitung der Viszeral-Chirurgie, wenn der jetzige Stelleninhaber aufhört. Also insgesamt genau das, was ich aktiv von Juni 2006 bis März 2014 in Berleburg gemacht habe.

2 Wer ist Ihr neuer Arbeitgeber?

Das ist die Deutsche Klinik­Union GmbH (DKU) mit Sitz in Bergisch Gladbach. Sie betreibt bislang mehrere kleinere Krankenhäuser, unter anderem in Warstein, Altena, Eitorf und in Ehringshausen. Einer der Gesellschafter ist übrigens der Siegener Arzt Dr. Dietmar Stephan. Wichtig für mich ist, dass bei der DKU vor Ort die Medizin und der Zugang zum Menschen gefragt sind. Hier hat der Mediziner freie Hand im Interesse und zum Wohle der Patienten. Das kommt mir sehr entgegen.

3 Haben Sie noch Kontakt zu Menschen in Wittgenstein?

Natürlich. Es gibt noch sehr gute und freundschaftliche Bindungen zu ehemaligen Kollegen und Mitarbeitern. Ein Tropfen Herzblut von mir ist in Bad Berleburg geblieben.