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Das recht seltsame Osterei

30.03.2013 | 00:16 Uhr

Habt ihr auch schon mal ein „Ein seltsames Osterei“ gefunden? In der Fantasie-Geschichte von Marie Meinecke könnt ihr lesen, was es damit auf sich hat. Ich sage nur: aufpassen bei der Eiersuche!

An einem sonnigen Montagmorgen lag ich in meinem Bett und träumte, bis meine Mutter rief: „Charlottchen! Aufstehen, es ist sieben.“ Eigentlich hieß ich Charlotte und nicht Charlottchen, aber jetzt blieb mir nichts anderes übrig als auf Charlottchen zu hören und mich anzuziehen. Als ich fertig war, ging ich zur Schule. Dort kam meine Freundin Katja auf mich zugerannt und schrie: „Charlotte, wir sammeln mit der Klasse an Ostern Ostereier, ist das nicht kitschig?“ „Was?“, kam aus mir heraus. Dann drehte ich mich um, neben mir stand Frau Giseberg unsere Lehrerin. Sie zischte: „Ich will keine Kommentare“. Dann fing der Unterricht an.

Nach der Schule gingen Katja und ich nach Hause. „Morgen ist schon Ostern, wie halten wir die Ostereiersuche nur aus?“, flüsterte sie. Ein „Mhm“ kam von mir. Dann sah ich schon mein Haus. Ich war froh, dass Kati, also Katja, keine Fragen mehr stellte. Am nächsten Tag ging ich schlecht gelaunt zur Schule. Im Klassenraum herrschte Trubel, nur Kati saß gelangweilt auf ihrem Platz. Ich setzte mich neben sie. Vorne an der Tafel stand Frau Giseberg. Sie rief: „Alle raus! Wir suchen jetzt Ostereier“. Alle rannten raus, ich und Kati gingen hinterher. Ich fragte Frau Giseberg: „Wo sind denn die Eier?“ „Die sind vergraben“, sagte sie. Plötzlich stolperte ich über irgendetwas. „Aua“, schrie ich. Kati kam. Sie sah, worüber ich gestolpert war. Es war ein komisch aussehender Knochen! Mit dem Knochen gingen wir zu Frau Giseberg. Sie meinte: „Wenn ihr wollt, könnt ihr ins Museum laufen, die Ostereier sind eh schon alle gesammelt.“

Sofort gingen wir los ins Museum. Dort war nicht viel los, eine Frau fragte: „Was habt ihr denn da?“ „Das wollten wir Sie gerade fragen“, sagte Kati. „Na gut, dann kommt mal mit ins Labor.“ Dann gingen wir ins Labor. Dort untersuchte die Frau den Knochen. Es war ganz schön spannend. Sie drehte sich zu uns um und sagte: „Mädels, ihr habt gerade einen sehr seltenen Dinoknochen gefunden!“ Mir verschlug es die Sprache. „Die Kinder haben einen Dinoknochen gefunden!“, rief sie. Viele Forscher stürmten ins Labor und gratulierten uns. „Danke!“, sagten Kati und ich. Dann rannten wir zurück zur Schule. Dort haben wir alles erzählt und Frau Giseberg hatte die Idee, dass wir am Abend ein Osterfeuer machen könnten. Als es endlich Abend wurde, machten wir das coolste Osterfeuer der Welt. Und wir bekamen ein Belohnungsgeld für unsere Klassenfahrt und die wurde richtig toll.

Wenn der Hase krank wird

Der Arfelder Connor Mischke liefert die zweite Geschichte des Tages. Darin erfahrt ihr, was passiert, wenn der Osterhase krank wird: Hoppel ist ein friedlicher Hase. Seinen Job als Osterhase mag er sehr und sein Sohn Lukas will genau so werden wie er. Doch der Job ist nicht so leicht und in drei Tagen ist Ostern. Und am nächsten Tag muss Hoppel noch mal alles durchgehen. Er hat noch mal alle Eier gezählt und geguckt, ob alle bemalt sind. „Jetzt kann nichts mehr schief gehen“, sagte Hoppel. Und am nächsten Tag ging Hoppel mit Lukas einkaufen. Sie kauften Brot, Milch, Karotten, Salat und noch vieles mehr.

Am selben Abend sind sie auf den Marktplatz gegangen, denn da war das Osterfeuer. Am nächsten Tag war es so weit. Es war Ostern, aber Hoppel ging es nicht gut. Er sagte: „Ich habe eine Erkältung.“ Wird es dieses Jahr kein Ostern geben? Hoppel sagte: „Lukas, du musst es machen!“ und Lukas antwortete: „Ja, Papa, ich tu es.“ Also tut Lukas es. Nach drei Stunden war Lukas fertig. Das Osterfest war gerettet.


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In der Region Wittgenstein leben „Herr und Frau Mustermann“. Das schreibt Desirèe Linde in einem Beitrag für das „Handelsblatt“ . Die aus Bad Berleburg stammende Autorin bezieht sich auf Ergebnisse aus dem Prognos-Zukunftsatlas 2013. Ist Wittgenstein wirklich Mittelmaß?

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