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Dörfer am Rothaarsteig

Dann liegt Stünzel in der Mitte von Europa

08.09.2012 | 11:00 Uhr
Dann liegt Stünzel in der Mitte von Europa
Foto: Heiner Lenze

Stünzel.  Die Ortschaft Stünzel liegt bereits im Herzen Wittgensteins, und jetzt soll das Dorf noch zum Nabel Europas werden, schließlich zieht sich der Wanderweg E1 vom Nordkap auf dem Weg nach Sizilien direkt durch den Ort. Das erklärte Wolfgang Lückert bei der Präsentation vom 2. Tag der Dörfer am Rothaarsteig, der am Sonntag, 16. September, wieder für Aufmerksamkeit sorgen wird.

Die Ortschaft Stünzel liegt bereits im Herzen Wittgensteins, und jetzt soll das Dorf noch zum Nabel Europas werden, schließlich zieht sich der Wanderweg E1 vom Nordkap auf dem Weg nach Sizilien direkt durch den Ort, so Wolfgang Lückert gestern bei der Präsentation vom 2. Tag der Dörfer am Rothaarsteig, der am Sonntag, 16. September, wieder für Aufmerksamkeit sorgen wird.

Neben Aue-Wingeshausen und dem sauerländischen Latrop hat die Südwestfalen Regionale auch Stünzel den Zuschlag erteilt, sehr zur Freude von Ortsvorsteherin Petra Müsse, Adelheid Böhl vom Gemeinschaftsverein, und auch Heinz Mengel darf bei solchen Festivitäten natürlich nicht fehlen. Beginnen wird der Tag aber nicht auf dem sonnenverwöhnten Stünzel, sondern auf dem Bad Berleburger Marktplatz, am Bad Laaspher Altstadtbrunnen sowie an der Sparkasse in Erndtebrück. An diesen Orten beginnt jeweils gegen 10 Uhr die Sternwanderung mit Ziel „Kaffeestube“, denn diese gastronomische Einrichtung feiert beim Tag der Dörfer ihren 10. Geburtstag und zwar unter anderem mit einem Bauernmarkt rund um den Hof Böhl.

Das ist aber bei weitem nicht alles: Nach dem Zeltgottesdienst um 10 Uhr steigt eine Stunde später die offizielle Eröffnung, zu der sich auch Landrat Paul Breuer und Dirk Glaser von der Südwestfalenagentur angesagt haben.

Auch für die Honorationen empfiehlt sich ein Ausflug zu Grita Mengel-Gärtner in ihren „wilden Garten“, der bereits bei der 300-Jahr-Feier zahlreiche staunende Blicke auf sich zog. Zudem hat Wanderführer Wolfgang Lückert in Absprache mit dem SGV drei so genannte „Spazierwege“ eingerichtet, die zwischen 30 und 60 Minuten absolviert werden können. Klar ist natürlich auch, dass Heinz Mengel seine Holzskulpturen präsentiert. Zudem hat der Westfalenbäcker um Hans-Otto Klinker (Raumland) sein Kommen fest zugesagt, denn zum Tag der Dörfer wird das Backhaus bei „Jörges“ angeheizt.

Engagieren wird sich übrigens auch Neu-Stünzeler – und zwar der neue Eigentümer des Gasthofs Grübener. Frank Scholtens und seine Familie, so der Stand der Dinge, wollen als waschechte Niederländer zur Feier des Tages Blumenzwiebeln veräußern. Umrahmt wird das Dorffest zudem von Jagdhornbläsern.

Heiner Lenze



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