Carsten Grauel setzt sich gegen sechs Mitbewerber durch

Sehr spontan hat Carsten Grauel im Schießstand „Im Brabach“ den Rest des Vogels aus dem Kugelfang geholt. Auch seine Mitregentin Vanessa Knebel dürfte das völlig überrascht haben.
Sehr spontan hat Carsten Grauel im Schießstand „Im Brabach“ den Rest des Vogels aus dem Kugelfang geholt. Auch seine Mitregentin Vanessa Knebel dürfte das völlig überrascht haben.
Foto: WP

Elsoff..  Überraschung gelungen. „Es war überhaupt nicht geplant“, so das neue Oberhaupt des Schieß- und Schützenvereins Elsoff zu unserer Zeitung. Carsten Grauel will aber nicht ausschließen, dass ihn möglicherweise das Stangenfieber gepackt haben könnte.

Andrang unter der Vogelstange

Fakt ist, dass sich der 24 Jahre junge Schweißer im Schießstand „Im Brabach“ gleich gegen sechs ernsthafte Bewerber durchsetzen konnte. Von so einem Andrang unter der Vogel­stange können viele andere Vereine nur träumen.

Als der Rest des Vogels nach dem 122. Schuss zu Boden fiel, zeigte Carsten Grauel dann sein ganzes Organisationstalent. Zu seiner Mitregentin erkor er sich Vanessa Knebel, die bis dato natürlich wie alle anderen völlig ahnungslos war. Auch ein äußerst attraktiver Hofstaat war schnell gefunden.

Im persönlichen Gespräch bedankt sich der neue König und Nachfolger von Rüdiger Knebel deshalb bei allen Beteiligten für ihre spontane Unterstützung, und das gilt natürlich auch für die Adjutanten.

Laut Aufzeichnungen von Geschäftsführer Thorsten Bätzel nahmen 138 Schützen am Preisschießen teil. Groß war der Andrang auch beim Ringen um die Insignien. Hier sicherte sich Georg Zacharias die Krone, und Ingo Weber brachte das Zepter zu fall. Groß war die Freude auch bei Kathrin Zacharias, sie traf den Reichsapfel. Eine gute Figur machte beim farbenfrohen Umzug am Sonntag auch der neue Geck in der Schaufel des Frontladers. Mit einem Partyfässchen hatte Jonas Vinken für die Tour entsprechend vorgesorgt. Auch musikalisch war einiges aufgeboten.

Viel Musik

Für die musikalische Umrahmung sorgten das Tambourcorps Wittgenstein Dotzlar und das Bläserchor Gleidorf. Die Band Urgestein war am Sonntagabend für den stimmungsvollen Abschluss zuständig.