Bürger hat den Schaden

Leserbrief „Unwahrheiten verbreitet“ (vom 27. Mai). Nicht zu unrecht gilt wohl das Sprichwort: „Ein getroffener Hund bellt.“ Da wird sich mächtig Mühe gegeben, den nachweislich richtigen Argumenten von Helmut Wickel etwas „Unwahres“ anzuhaften. Das Gutachten sei nicht „in seinem Hause gefertigt worden“ sondern von „einem Fachbüro für Landschaftsplanung“. Ja, das mag ja stimmen, aber eben dieses Gutachten stützt sich auf Beobachtungen und Aussagen vom zuständigen Revierförster – und der ist in Lohn und Brot beim Prinzen!

Nun mag das ja alles Zufall sein, allein mir fehlt der Glaube. Im übrigen hat Helmut Wickel vollkommen Recht, was die „neuen Industrie-Anlagen“ angeht. Denn diese sind nicht mit der Natur vereinbar. Deshalb waren sie ja auch aus gutem Grunde bis 2011 in Wäldern verboten. Durch Fukushima wurde bei uns Hysterie und Angst verbreitet und auf die geistige Windstille unserer Politiker folgte dann hektischer Aktionismus. Die Folge davon sind die unüberlegten Handlungen rund um die Energiewende.

Aber zurück zum o.g. Leserbrief – und zum Infraschall: Die Wenigen, die vom subventionierten Windwahn profitieren, mal ausge-

nommen, wissen doch die aufgeklärten und intelligenten Menschen, dass Infraschall nachweislich krank macht. Warum stoppt die Dänische Regierung sonst wohl zur Zeit alle Windenergie-Projekte? Ebenso wissen aufgeklärte Menschen auch, dass Erderwärmung nicht primär durch CO2-Ausstoß beeinflusst wird (Erwärmung und Abkühlung der Erde folgen langfristigen Zyklen). Auch die Sage vom CO2-Einsparen ist längst als Lüge entlarvt und das Ziel der Landesregierung, bis 2050 hier 80 Prozent einzusparen, ist nachweislich nicht erreichbar. Denn solange überschüssige Windenergie nicht speicherbar und damit bei Windstille abrufbar ist, kann wdiese Energie-Erzeugung nur Notlösung sein, nicht aber als verlässliche Grundsicherung dienen.

Das alles sollte der Schreiber des o.g. Leserbriefes längst begriffen haben. Es wird Zeit, dass die Lügerei um die angeblich heilbringende Windenergie aufhört. Kein Betreiber/Investor würde auch nur einen Euro investieren, würden nicht

die dauerhaften gesetzlichen Subventionen (finanziert durch EEG-Umlage etc.) winken. Dies als gute Tat zu deklarieren, ist schamlos und müsste jeden anständigen Menschen erröten lassen. Die Investoren aber malen sich dies grün und kassieren. Der Bürger zahlt und hat auch noch den Schaden.