Bildhauer-Symposium auf der Zielgeraden

Adelheid Böhl und Heinz Mengel haben in Sachen Bildhauer-Symposium reichlich Vorarbeit geleistet, sie brauchen aber noch externe Unterstützung.
Adelheid Böhl und Heinz Mengel haben in Sachen Bildhauer-Symposium reichlich Vorarbeit geleistet, sie brauchen aber noch externe Unterstützung.
Foto: Heiner Lenze

Stünzel..  Namhafte Firmen und Institutionen haben bereits finanzielle Unterstützung zugesagt, schließlich möchte Bad Berleburgs kleinster Ortsteil mit dem Holzbildhauer-Symposium vom 9. bis zum 16. August auf dem Festplatz groß rauskommen.

Die Rahmenbedingen stehen bereits. „International renommierte Künstler aus Norwegen, Dänemark, Deutschland, Frankreich und der Schweiz haben bereits konkret zugesagt“, freut sich Cheforganisator Heinz Mengel auf eine außergewöhnliche Veranstaltung, denn es handelt sich um erstklassige Leute, die nicht nur in ihren jeweiligen Ländern bekannt sind.

Orientierung am Wanderweg E1

Die Auswahl der Protagonisten orientiert sich am Wanderweg E1, der vom Nordkap über 7000 Kilometer bis nach Salerno an Mittelmeer führt und dabei auch mitten durch Stünzel führt. Aktuell sind die Macher im emsigen Gemeinschaftsverein um Adelheid Böhl und Heinz Mengel dabei, je einen Bildhauer aus Schweden und Italien für das Symposium zu finden. Dann wären alle E1-Länder beteiligt.

Es muss aber noch ein anderes Problem gelöst werden: Heimische Unternehmen oder die beiden Rentkammern haben zwar bereits ansehnliche Beiträge oder Material gespendet oder zugesagt, das wird allerdings nicht reichen, um die ganz erheblichen Kosten zu decken. Das ist auch der Grund, warum Frank Scholtens mit einbezogen wurde. Er ist bekanntermaßen der Eigentümer des ehemaligen Gasthofes Grübener, und der Niederländer hat das ehrgeizige Projekt in die Internetseite www.startnext.de mit einfließen lassen. Mit diesem Croudfunding sollen Spenden für kreative Projekte in Deutschland generiert werden.

Im Gegenzug, so ein Gedankenspiel von Heinz Mengel, könnten die Geber Vergünstigungen beim Besuch der Veranstaltung erhalten. Er denkt dabei an Getränke und an kostenlosen Eintritt.

Hoffen auf weitere Sponsoren

Das Duo hofft auf weitere Sponsoren aus der Wirtschaft, damit das „Völker verbindende Symposium“ wie geplant auch stattfinden kann. Noch bis April laufen die unterschiedlichsten Aktionen, um das Geld zusammen zu bekommen. Ansonsten muss das Vorhaben fallen gelassen werden. Das wäre für alle Beteiligten natürlich keine Option. Heinz Mengel könnte sich nämlich vorstellen, des Bildhauertreffen in einem bestimmten Rhythmus auch in anderen Ländern zu veranstalten, durch die der E1 führt.