Bilder und Filme aus der Heimat

Erndtebrück..  Das Heimatmuseum in Erndtebrück öffnet in diesem Monat gleich an zwei Tagen seine Pforten. Am kommenden Sonntag, 21. Juni, ist das Museum an der Siegener Straße von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Diesmal im Schwerpunkt: „Alte Bilder und Aufnahmen aus Wittgenstein“. Gezeigt werden Bilder und Filme alter Ansichten aus Wittgenstein. Denn: Der Heimatverein Erndtebrück verfügt nicht nur über eines der umfangreichsten Museen in der Region, sondern auch über ein stattliches Bildarchiv. Aus diesem Fundus haben die Aktiven des Heimatvereins spannende, interessante und ungewöhnliche Ansichten des Wittgensteiner Landes herausgesucht.

Feine Stoffe gegen grobe Tuche

Gleichzeitig wird der Webstuhl im zweiten Stockwerk in Betrieb sein. Hier können die Besucher live erleben, wie mühsam früher der Broterwerb für die Weber auch in der heimischen Region war. Stoffe waren keine Massenware, sondern mussten in Handarbeit im eigenen Heim hergestellt werden. Weil die Einrichtung eines Webstuhls aufwändig war, war es früher üblich, feine Stoffe gegen grobe Tuche zu tauschen. So mussten die Familien nicht immer wieder Webstühle umrüsten, sondern konnten bei einer Webart bleiben. Der Webstuhl aus dem 18. Jahrhundert gibt einen Eindruck von der schweren Arbeit.

Dritter Teil des Museumsöffnung am 21. Juni wird die Ahnenforschung sein. Joachim Völkel steht wieder mit Rat und Informationen rund um die Erndtebrücker Verwandtschaftsverhältnisse zur Verfügung. Wer etwas über die eigenen Vorfahren erfahren, oder Informationen aus dem Stammbaum abgleichen will, sollte etwas Zeit mitbringen. Die persönlichen Gespräche können durchaus einige Zeit in Anspruch nehmen.

Soldaten willkommen

Ein Besuch im Museum lohnt sich auch am 28. Juni, von 10 bis 12 Uhr Einen Tag zuvor öffnet die Hachenberg-Kaserne ihre Tore, natürlich präsentiert sich hier der Heimatverein Erndtebrück. Der Heimatverein erwartet Soldaten, die etwas über die Geschichte ihres Standorts erfahren wollen und zahlreiche Erndtebrücker und Gäste, die am 21. Juni keine Zeit hatten.