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Bewerbung für Europäischen Solarpreis

22.06.2007 | 06:47 Uhr

Erndtebrück. (wo) Bürgermeister Karl Ludwig Völkel kündigte an, dass sich die Gemeinde Erndtebrück mit ihrem Energiekonzept für den Europäischen Solarpreis bewerben werde.

Der Nachweis, dass die Verstromung durch Holzpyrolyse wirtschaftlich möglich sei, habe die Machbarkeitsstudie belegt, so Völkel in der Ratssitzung.

Den Energiebedarf für Hallenbad, Sporthalle, Haupt- und Realschule bezifferte Prof. Dr. Reiner Numrich auf etwa drei Mio. Kilowattstunden pro Jahr. Dazu würden 3860 Tonnen Brennstoff (Holz) benötigt, zuzüglich 48 Tonnen Öl, um die Betriebszeit von 7500 Betriebsstunden pro Jahr abzudecken. Die Beschaffung der Holzmengen bezeichnete Völkel als gesichert. Der mit 35 Euro pro Tonne Holz angegebene Preis sei nach Völkels Worten hoch angesetzt. Die RWE kalkuliere für ihr Blockheizkraftwerk im Industriepark Wittgenstein mit ca. acht Euro pro Tonne.

Die beiden angegebenen Standorte für die Heizzentrale (westlich Grimbach/Kaserne und nördlich Elberndorf/K 33) müssten in der weiteren Detailplanung noch näher untersucht werden. Fest stehe aber, dass sich die Anlage im Außenbereich befinden werde, so Völkel. Die Personalkosten für die Unterhaltung der Anlage seien in den Wartungskosten, die Numrich auf fünf Prozent ansetzte, enthalten. Deutlich machte Numrich in seinen Ausführungen, dass die Kraft-Wärme-Kopplung mit Holzgas eine neue Technologie sei. Deshalb seien bei einer Beauftragung die technischen und vertraglichen Rahmenbedingungen genauestens zu prüfen.


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