Berufliches Neuland liegt vor den jungen Mechanikern

Verabschiedung der erfolgreich ausgebildeten Mechaniker am Berufzentrum Wittgenstein: Sie werden nun den Weg in ihren neuen Beruf suchen.
Verabschiedung der erfolgreich ausgebildeten Mechaniker am Berufzentrum Wittgenstein: Sie werden nun den Weg in ihren neuen Beruf suchen.
Foto: Marcel Krischik
Was wir bereits wissen
Das Bildungszentrum Wittgenstein verabschiedet seine Auszubildenden. Dreieinhalb Jahre Theorie und Praxis hat der Berufnachwuchs jetzt kennengelernt.

Wittgenstein..  37 Auszubildende aus 13 Betrieben kamen jetzt zur feierlichen Verabschiedung im Bildungszentrum Wittgenstein (BZW) in Bad Berleburg zusammen. Dreieinhalb Jahre praktische und theoretische Ausbildung liegen hinter den jungen Männern, die sich nun mit Fug und Recht Facharbeiter nennen dürfen. Ihre Spezialisierungen: Sie arbeiten künftig als Industrie-, Werkzeug-, Kontruktions- und Zerspanungsmechaniker.

Werner Dreisbach, Ausbildungsleiter im BZW, betonte in seiner Abschlussrede die Wichtigkeit dieses Ereignisses: „Nur eure Verzichtbereitschaft und euer Einsatz haben euch dahin gebracht, wo ihr jetzt seid.“ Zudem hätten die Azubis einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu diesem Erfolg bereits vor dem Beginn ihrer Ausbildung im Jahr 2011 getan: „Erst euer guter Schulabschluss hat euch hierhin gebracht.“

Ingo Gieseler vom Berufskolleg Wittgenstein hob den Start der neuen Facharbeiter in die Eigenverantwortung hervor: „Habt Mut“, beschwor Gieseler sein Publikum – „begreift die Zukunft als Chance, auch wenn vieles Neuland sein wird. Profiliert euch als die Fachleute, die ihr nun seid. Seid selbstbewusst, vor allem aber selbstkritisch.“

Andreas Kurth vertrat die Indus­trie- und Handelskammer (IHK) Siegen. Sein Anliegen: „Bleiben Sie am Zahn der Zeit.“ Die Weiterbildung zum Meister, Techniker oder Fachwirt sollen dabei starke Optionen für Zukunft darstellen.

Das Abschlusszeugnis, fuhr er fort, sei ein Wertpapier, auch mit Blick auf die prekäre Situation von Auszubildenden in anderen europäischen Ländern. Kurths wohlgemeinter Rat: „Sorgen Sie dafür, dass dieses Papier nie an Wert verliert.“

Werkzeugmechaniker Lars Dirkmann, bei EJOT ausgebildet, und Kollege Nils Gödecke aus der Maschinenfabrik Heinrich Wagner Sinto GmbH, legten mit 91 beziehungsweise 92 Punkten die besten Abschlussprüfungen ihres Jahrgangs ab. Ihre Leistungen wurden bei der Verabschiedung natürlich besonders hervorgehoben.