Berleburger THW-Jugend macht es sich gemütlich

3020 Euro hat die Kalender-Aktion, die einmal mehr Ursula Buschmann  (6. v. l.) ins Rollen brachte, dem Berleburger THW-Nachwuchs eingebracht.
3020 Euro hat die Kalender-Aktion, die einmal mehr Ursula Buschmann (6. v. l.) ins Rollen brachte, dem Berleburger THW-Nachwuchs eingebracht.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Kalender-Spendenaktion bringt Berleburger THW-Nachwuchs mehr als 3000 Euro und neue Sofas ein

Bad Berleburg..  Eine Treppe in einem Waldstück hier, eine Aussichtsplattform da, nicht zu vergessen die eigens gefertigte Holzbrücke: Die Abteilung Jugend des Technischen Hilfswerks des Ortsverbandes Bad Berleburg hat vieles geschafft in den zurückliegenden Monaten. Erst am Samstag vor einer Woche hat der THW-Nachwuchs voll tragfähige Leitern gezimmert. Ohne Hammer, ohne Nägel. Schluss mit fleißig ist aber noch lange nicht, das Programmheft für 2015 läuft vor Terminen fast über: Ein Stegebau steht noch an, das alljährliche Pfingstfest sowieso, bald wissen die Jungen und Mädchen in den blauen Uniformen auch, wie man im Fall einer Überschwemmung Pumpen bedient.

Spendenaktion seit 2002

Nun aber dürfen sie sich erst einmal entspannt zurücklehnen und sich auf ihre neuen Sofas, deren baldige Anschaffung ihnen genau 3020 gespendete Euros ermöglicht haben – zusammengetragen für den Kalender 2015 mit dem Titel „Erinnerungen“. Die Monats-Motive sind einmal mehr historisches Zeugnis Berleburgs und randvoll mit Impressionen aus vergangenen Tagen. Seit 2002 schon legt Ursula Buschmann die Kalender auf, deren Spendenerlös im Wechsel dem lokalen Nachwuchs des THW, des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und schließlich der Jugendfeuerwehr zugute kommt.

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Andrea Dieckmann leitet die THW-Jugendgruppe, gar nicht so einfach sei das in den vergangenen Monaten gewesen, wie sie berichtet. Schließlich hatte sie die Leitung vorübergehend alleine inne. Im Januar aber durfte sie sich über einen neuen Mitstreiter freuen (die Westfalenpost berichtete): Christopher Lehmann betreut nun gemeinsam mit Dieckmann die 19 Junghelfer im Alter von acht bis 17 Jahren, unter ihnen drei Mädchen. Acht neue Mitglieder begrüßten die beiden im Jahr 2014 in ihren Reihen, auch in diesem Jahr kam schon ein neues Gesicht hinzu. Einmal im Monat treffen sie sich samstags, leuchten Einsatzstellen aus, erlernen Atemschutzmaßnahmen, wagen sich an Orientierungsläufe und und und.

Die Altersunterschiede, versichert Dieckmann, stellen kein Problem dar: „Die Jüngeren orientieren sich an den älteren, die wiederum nehmen die Kleineren an die Hand. Auch unsere Neuzugänge finden sich durch die vielen gemeinsamen Erlebnisse sehr schnell ein. Das funktioniert prima.“