Bereich der zwei Mahnmale
02.11.2010 | 16:27 Uhr 2010-11-02T16:27:00+0100
Feudingen.Feudingen. Eigentlich macht es Gerhard Kuhli sehr viel Freude, den Bereich um die beiden Ehrenmale „Am Hardchen“ zu pflegen. Dort gedenken die Bürger aus Feudingen und Umgebung den Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege.
Seit Mitte Oktober ist der Bereich allerdings immer häufiger Ziel von Vandalen. Es begann mit dem Zerstören von Sitzbänken, die auch durch diverse Schnitzereien in Mitleidenschaft gezogen worden sind. An diesem Wochenende, genauer am Sonntag, haben bislang noch Unbekannte auf einer Sitzbank Feuer entfacht, möglicherweise mit einer Dose Haarspray, die Gerhard Kuhli in einem Mülleimer gefunden hat. Häufig muss er auf der um 1923 errichteten Anlage auch leere Bierflaschen auflesen. Die Täter haben außerdem einen Papierkorb eine angrenzende Böschung hinuntergeworfen.
Ehrenmäler
Da das Fundament des Behälters aus Beton besteht, kann er den rund eineinhalb Zentner schweren Mülleimer nicht alleine wieder aufstellen.
Kuhli, der den Bereich im Auftrag der Stadt Bad Laasphe pflegt und hegt, hat mittlerweise die Polizei verständigt, damit der Bereich um die Ehrenmäler stärker als bisher in Augenschein genommen wird. Über die Täter kann der Feudinger nur Vermutungen anstellen. Echte Beweise, um die Vandalen zu überführen, hat er bisland noch nicht.
Unbelehrbare Randalierer
Für Gerhard Kuhly bleibt nur die Hoffnung, dass nicht auch noch die Namenstafeln mit den Gefallenen und Vermissten beschmiert, bzw. verunstaltet, werden. So lange wie es die Gesundheit zulässt, wird sich Gerhard Kuhli noch um das Areal kümmern. Es macht ihm schließlich Spaß, der aktuell von einigen unbelehrbaren Randalierern allerdings getrübt wird.
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