Beliebter Streuklassiker in der Region

Obwohl in etlichen deutschen Städten verboten, ist Salz nach wie vor das beliebteste Streumittel auf vereisten Flächen. Auch im Wittgensteiner Land schwört man auf den Streuklassiker.

Während der Raiffeisenmarkt in Raumland noch Alternativen wie Granulat zum Verkauf anbietet, verzichtet der Hagebaumarkt schon seit einigen Jahren darauf. „Es ist einfach zu teuer. Die Alternativen sind zwar gut, aber um einiges teurer als Salz,“ berichtet Ronny Stössel, Geschäftsführer des Hagebaumarktes in Bad Berleburg. Hagebau habe in den vergangenen Jahren verschiedene Alternativen im Angebot gehabt, die Kunden hätten dennoch fast ausschließlich zum Salz gegriffen. In den Raiffeisenmärkten in Bad Laasphe und Erndtebrück sind Granulat und Co. seit längerem nicht mehr im Sortiment.

Ein ähnliches Bild zeichnet sich derzeit auch im Raumländer Raiffeisenmarkt ab, der momentan als einziger Raiffeisenmarkt in Wittgenstein noch Alternativen zum Streusalz anbietet. Diese verkaufen sich jedoch nicht annähernd so gut wie das Salz.

Neben dem höheren Preis nennt ein Raiffeisen-Mitarbeiter aus Raumland einen weiteren Grund für die Unlust auf Alternativen zurückzugreifen. Zu ihren Kunden gehören auch viele Firmen und Kliniken in der Umgebung. „Parkplätze und Zufahrten müssen eisfrei sein.“ Denn wenn es zu einem Unfall aufgrund von Glatteis kommt, gibt es Ärger mit der Versicherung. „Wirklich eisfrei bekommt man eine Fläche aber nur mit Streusalz,“ so der Raiffeisen-Mitarbeiter weiter.

Ein weiterer Vorteil von Streusalz ist, dass es sich vollständig auflöst. Andere Streumittel wie Kies oder Sand müssen spätestens weggefegt werden wenn es taut.

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