Bei Sonor werden Schlagzeuge und Xylophone gebaut

„Klänge & Geräusche“ -- mit diesem Thema hat sich die Forschergruppe des AWO-Familienzentrums Pusteblume beschäftigt. „Wir haben zum Beispiel Rasseln und Bechertelefone gebaut, Klanggeschichten gehört und geschaut: Wo gibt es überall Geräusche?“, erzählt Erzieherin Bianca Steinmeyer, die mit ihren Kolleginnen Veronika Achenbach und Jenny Bergmann sowie den Kindern zum Abschluss des Themas eine Zugfahrt nach Aue zur Firma Sonor gemacht haben. Warum, werdet ihr fragen. Dort werden ganz viele verschiedene Musikinstrumente wie Trommeln, Pauken, Glockenspiele, Schlagzeuge, Xylophone und Resonanzkästen gebaut. Und das durften sich alle gemeinsam mit Produktionsleiter Rainer Dreisbach auf einem Rundgang anschauen: Im Rohwarenlager, wo tausende verschiedene Teile von 220 Lieferanten aus 13 Ländern liegen, war der Start. Dann ging es durch die Schreinerei, Stimmerei bis zur Montagehalle. Die Jungen und Mädchen durften sogar Metallplättchen stempeln und wissen jetzt, wie der Ton ins Holz kommt und dass trotz Schleifmaschinen und computergesteuerter Sägen viel Handarbeit im Spiel ist. Auch ein Besuch beim Qualitätsmanager stand an. Nachdem sie gesehen hatten, wie viel Arbeit dahinter steckt, Instrumente zu bauen, durften alle zum Abschluss noch im Showroom selbst Musik machen. Übrigens: Achtet mal beim Fernsehen drauf, ganz viele Musiker spielen auf Sonor-Musikinstrumenten. Die Forschergruppe aus der Berliner Straße weiß jetzt, wie sie gebaut werden und woher sie kommen. Foto: Ute Schlapbach