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Bei kleinen Beschwerden kommen

10.02.2012 | 14:17 Uhr
Bei kleinen Beschwerden kommen

Bad Laasphe.Seit Schuljahresbeginn 2010/11 verfügt das Gymnasium Schloss Wittgenstein über einen Schulsanitätsdienst.

Glücklicherweise gab es am GSW bisher keine schweren Verletzungen, aber Pausen und Sportunterricht bringen es mit sich, dass Schüler ab und zu kleine Blessuren davontragen, zum Beispiel einen verstauchten Fuß oder eine Schürfwunde. Manchmal sind es auch nur harmlose Bauchschmerzen oder andere gesundheitliche Beschwerden, die es in der Regel nicht erfordern, sofort einen Krankenwagen zu rufen.

Aus diesem Grund haben einige Schüler des Gymnasiums Schloss Wittgenstein eine Schulsanitäterausbildung beim Malteser Hilfsdienst absolviert. Sportlehrer André Rohrbach stellte den Kontakt her und setzte sich für das Vorhaben ein. Er betreut das Projekt seit Anbeginn. Die Ausbildung umfasst einen 16-stündigen Grundlehrgang sowie 24 zusätzliche Stunden an Nachmittagsterminen. Die Stunden werden innerhalb eines sechswöchigen Zeitrahmens verteilt. Zurzeit sind während der Schulzeit acht Schülerinnen und Schüler der Oberstufe eigenverantwortlich abrufbereit „im Dienst“.

Das Gymnasium Schloss Wittgenstein hat auch einen Schulsanitätsraum. Die Schüler tragen während des Dienstes Warnwesten zur Erkennung und sind mit Notfallrucksäcken ausgestattet. Sie sind mit Handys ausgerüstet. Auf diese Weise können sie jederzeit gerufen werden, wenn Hilfe benötigt wird. Die ausgebildeten Schulsanitäter sind weisungsbefugt und entscheiden, welcher Notdienst gegebenenfalls. gerufen werden muss.

Zweite Ausbildungsrunde

Im Februar beginnt der zweite Ausbildungsabschnitt für die zukünftigen Sanitäter. Diese setzen sich aus zwölf Schülern und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 8, 9 und 12 zusammen und werden durch den Malteser Hilfsdienst (Koordinatorin: Heike Münker) in den Räumlichkeiten des Gymnasiums Schloss Wittgenstein ausgebildet. Zum Ende der Ausbildung müssen sich die Schüler einer theoretischen und einer praktischen Prüfung unterziehen. Zu jedem neuen Schuljahr sollen weitere Schüler und Schülerinnen den Schulsanitätsdienst ergänzen.

Die Schulsanitäter sind sehr schnell vor Ort, wenn sie gerufen werden, um eine Erstversorgung der Verletzten vorzunehmen. „Verantwortungsvoll nehmen sie jede Herausforderung an und kümmern sich, schon fast routiniert, um ihre Patienten“, so Schulleiter Herbert Marczoch.

Auch bei den Schülern und Lehrern kommen die Schulsanitäter sehr gut an. Respekt und Vertrauen werden ihnen entgegengebracht. Sie sind ein fester Bestandteil der Schule und unverzichtbar geworden.Ausgebildete Schulsanitäter derzeit: Deborah Hof, Selina Achenbach, Denise Lützenberger, Jasmin Schäfer, Christina Wagner, Marc Ott, Angelika Gosniz und Jonas Schmidt.

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