Banfe hat alles, was das Herz begehrt

Banfe..  Die Schönheit liegt manchmal in den kleinsten Sachen. Dies konnten die Besucher des zweiten Banfetaler Antik- und Trödelmarktes in der Festhalle Banfe selbst miterleben. An den rund 40 Ständen funkelten und blitzten einem tausende kleine und große Schätze entgegen. Von Kleiderständern über Messingschlüssel bis hin zu ganz altmodischen Schreibmaschinen wurde so ziemlich alles angeboten, was die jeweiligen Händler in ihren Lagerräumen hatten.

Händler aus allen Ecken Deutschlands

„Den Leuten macht ein solcher Trödelmarkt einfach Spaß – und die ganze Angelegenheit wird super angenommen“, frohlockte auch Gerhard Sobota, Vorsitzender des Vereins für Kultur, Sport- und Freizeitgestaltung Banfe, über den von ihm ins Leben gerufenen Markt.

Sobota selbst ist passionierter Flohmarkt-Gänger und zeigte sich durchaus zufrieden mit der Besucherzahl an diesem Sonntagvormittag. „Offiziell ging es hier um 11 Uhr los, aber die meisten Menschen waren schon wesentlich früher da. Das zeigt mir, dass die Nachfrage nach solchen Veranstaltungen gegeben ist“, so der 62-Jährige. Und auch in Zukunft darf sich das Banfetal wohl auf weitere Antikmärkte dieser Art freuen. Für das kommende Jahr, so erklärte Sobota, seien schon fast 30 Stand-Reservierungen bei den Veranstaltern eingegangen.

„Wir haben auch in diesem Jahr Händler dabei, die extra aus dem Westerwald, oder aus Neustadt angereist sind, um hier ihre Waren an den Mann zu bringen“, gab sich Sobota erstaunt über die Reichweite seines Antik- und Trödelmarktes, den der Verein für Kultur, Sport- und Freizeitgestaltung seinerseits durch Catering für alle Besucher versüßte. Und in der Tat merkte man den kaufwütigen Besuchern echte Freude an, als sie sich durch die engen Gassen und an den Ständen vorbeidrückten. An jeder Ecke wurde gefeilscht, gestaunt, oder auch einfach nur in Erinnerungen geschwelgt.

Eines wollte Gerhard Sobota abschließend aber noch in den Vordergrund rücken. Der 62-Jährige zeigte sich nämlich begeistert von den Engagement, das die Händler selbst an den Tag gelegt haben: „Die meisten Verkäufer sind seit halb sechs auf den Beinen und bereiten alles vor, das ist wirklich herausragend.“ Der nächste Markt findet übrigens im Februar 2017 statt.