Bahnhofstraße ist trauriger Favorit

Schlaglöcher auf der Buckelpiste L 903 vom Didoll über Puderbach bis Bad Laasphe: Hier ist eine Sanierung der Fahrbahn dringend geboten.
Schlaglöcher auf der Buckelpiste L 903 vom Didoll über Puderbach bis Bad Laasphe: Hier ist eine Sanierung der Fahrbahn dringend geboten.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Riesige Resonanz nach dem Aufruf unserer Zeitung: Leser aus Wittgenstein melden uns „ihre“ Schlaglöcher und Straßenschäden.

Wittgenstein..  Melden Sie uns die schlimmsten Schlaglöcher und Straßenschäden – dazu ruft die WP derzeit südwestfalenweit im Internet ihre Leser auf. Aus Wittgenstein gibt es bereits reichlich Reaktionen. Negativer Favorit dabei ist die Bahnhofstraße in Bad Berleburg.

Bad Berleburg

Hier stellt die Verwaltung derzeit im Grunde genommen alle ihre öffentlichen Straßen und Wege im Stadtgebiet auf den Prüfstand – für ein neues Konzept zur gezielten Straßen- und Wege-Bewirtschaftung. Erklärtes Ziel dabei: die Bürger an den Entscheidungen zu beteiligen, auch und gerade in den Dörfern. Hier soll es demnächst vor Ort weitere Gespräche geben – nicht zuletzt, um junge Menschen für das Thema zu begeistern.

Das Konzept selbst wird aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Am Dienstagabend hat es der Bauausschuss erneut beraten. Beschließen soll es die Stadtverordneten-Versammlung dann am kommenden Mittwoch, 1. Juli, in seiner letzten Zusammenkunft vor der Sommerpause. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im Bürgerhaus am Marktplatz).

Stichwort Bahnhofstraße: Sie bildet mit der Straße „Unterm Höllscheid“, Schulstraße und Limburgstraße die sogenannte Entlastungsstraße für die parallele B 480. Nachdem die Stadt in der letzten Zeit vergeblich versucht hat, den Bund für eine Sanierung in die Pflicht zu nehmen, will sie dafür jetzt Fördergelder beantragen. Wann die aber fließen, ist offen.

Stichwort L 877 zwischen Alertshausen und Elsoff: Hier will das Land 2015 zwar rund 100 000 Euro investieren, allerdings einzig in die Verstärkung einer Brücke bei Elsoff.

Erndtebrück

Für die Grimbachstraße im Kernort hinauf zur Hachenberg-Kaserne ist Besserung in Sicht: Noch in diesem Jahr soll mit dem Ausbau für rund 115 000 Euro begonnen werden – im Wesentlichen finanziert übrigens vom Bund.

Aber auch kleinere Straßen wie der Baierbach in Schameder oder den Altenschlager Weg im Kernort hat die Gemeinde im Blick – zumindest theoretisch in ihrem Straßenkataster vom Februar 2014. Geschätzte Kosten: 30 000 bis 40 000 Euro pro Maßnahme im Rahmen der Straßenunterhaltung.

Insgesamt umfasst das Kataster 32 Straßen bis hin „Zur Zwier“. Allerdings: Das Budget der Edergemeinde ist begrenzt – für das laufende Jahr stehen nur 30 600 Euro zur allgemeinen Straßenunterhaltung im Haushalt. Goethestraße, Kurze Straße und Kampenstraße tauchen im Kataster übrigens nicht auf.

Bad Laasphe

Aus der Sicht von Auto- und Lkw-Fahrern ein Drama schlechthin: die L 903 von Bad Laasphe nach Arfeld. Vor allem zwischen dem Ortsausgang Puderbach und Richstein wird’s eng – und reichlich holprig. Das Problem ist erkannt – mehrfach warnen Schilder am Fahrbahnrand vor „Straßenschäden“. Die sollen zumindest auf einigen Abschnitten der Landstraße behoben werden – laut Landesbetrieb Straßen NRW voraussichtlich aber erst im kommenden Jahr.

Se kennen noch andere Problemstellen auf Wittgensteiner Straßen ? Senden Sie uns eine E-Mail an schlagloch@westfalenpost.de - oder diskutieren Sie mit im Facebook-Auftritt der WP Wittgenstein.