Badebetrieb läuft ab 11. August
09.06.2008 | 20:00 Uhr 2008-06-09T20:00:00+0200Aue-Wingeshausen. Stolz kann der Förderverein Lehrschwimmbecken Aue-Wingeshausen von sich behaupten, die erste Etappe des Vereinsziels so gut wie erreicht zu haben.
Das Dach der Schwimmhalle an der Grundschule Aue-Wingeshausen ist komplett und dicht, die Wandverkleidung angebracht und die Folie im Becken ausgelegt. Was fehlt, ist das Wasser. Aber das kommt auch noch, versichert der 2. Vorsitzende Joachim Staave, der für die Bauleitung zuständig ist. Ein genaues Datum gibt es dafür auch schon: Der 28. Juli ist als offizieller Eröffnungstermin angepeilt, ab dem 11. August soll der reguläre Badebetrieb aufgenommen werden.
Dafür fehlen allerdings noch ein paar weitere Badeaufsichten. Sechs Vereinsmitglieder hatten sich dazu zwar bereiterklärt und den Lehrgang bei der DLRG Bad Berleburg besucht, allerdings werde es eine Belastungsprobe, die Badeaufsicht übers Jahr auf nur sechs Personen zu verteilen. Weitere Freiwillige können sich beim Förderverein melden.
Ansprechpartner ist allerdings nicht mehr Heinz Schöler, er musste das Amt als Vorsitzender aus gesundheitlichen Gründen abgeben. Olaf Willert kümmert sich von nun an mit dem verbliebenen Vorstand um die Vereinsbelange. Außerdem wurde Sylvia Kroh als Schriftführerin für Uwe Rüggeberg, der sein Amt niedergelegt hatte, gewählt. Ihren Beisitzerposten übernimmt Friedhelm Thamke.
Genau 13 333 Euro Spenden hat der Verein (inklusive Mitgliederbeiträge) bis zum 31. Mai diesen Jahres zur Sanierung und zum Betrieb des Lehrschwimmbeckens gesammelt. Im Durchschnitt spendeten die Sponsoren 162 Euro. Zur Sanierung des Schwimmbades musste der Verein 8656 Euro aufbringen, die Ausgaben für Dachdecker und Zimmermann beliefen sich insgesamt auf rund 50 000 Euro, die Stadt Bad Berleburg verrechnete 39 000 Euro (Schülerbeförderungskosten nach Bad Berleburg). Neben den finanziellen Aufwendungen halfen Vereinsmitglieder und ortsansässige Firmen mit Baumaterial, Verpflegung und Büroartikeln aus. Mit viel Geschick konnten sogar 40 Liter Diesel zum Betrieb der Heizung zum Abtauen des Schnees bei den Dachdeckarbeiten eingetauscht werden.
Die Mitglieder sahen im Musikraum der Grundschule also zu Recht stolz auf das in einem Jahr geleistete Werk zurück. 40 Helfer kümmerten sich während dieser Zeit um das ehrenamtliche Projekt.
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