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Bad Berleburg darf Titel Heilbad weiter führen

19.09.2012 | 16:15 Uhr
Bad Berleburg darf Titel Heilbad weiter führen
Das Bad bleibt erhalten. Nicht nur auf den Ortsschildern.Foto: Lars-Peter Dickel

Bad Berleburg . Berleburg wird auch künftig den Titel Bad tragen. Dies teilte die Stadtverwaltung gestern mit. Nachdem das Luftqualitätsgutachten für die Stadt bereits sehr positiv ausgefallen war, brachte auch die Kurorteüberprüfung der Bezirksregierung das gewünschte Ergebnis, heißt es weiter.

„Bad Berleburg, die Gesundheitsstadt am Rothaarsteig, ist und bleibt Heilbad, und zwar eins, das über die Grenzen Südwestfalens hinaus Gewicht hat“, freut sich Bürgermeister Bernd Fuhrmann über das positive Votum der Bezirksregierung. „Wenn auch die Anfragen für „Badekuren à la Sebastian Kneipp“, denen unsere Stadt letztlich den Titel ‘Bad’ zu verdanken hat, zahlenmäßig nicht mehr den Stand von vor 30 Jahren erreichen, so ist Bad Berleburg dennoch eine Gesundheitsstadt, die den Titel „Bad“ definitiv verdient hat“, so der Verwaltungschef.

Kliniken präsentierten sich

Davon konnte sich auch Regierungsoberamtsrat Hartwig Meyer von der Bezirksregierung Arnsberg bei seinem Besuch in Bad Berleburg überzeugen. Neben der Besichtigung von Kurorte relevanten Einrichtungen, wie Kurpark, Stadtpark, der Vorstellung des neu geplanten Kommunikationszentrums Bürgerhaus am Markt unter dem Begriff Jugendforum, der Touristeninfo, des Bürgerbüros, der Stadtbücherei und des Rothaarbades standen auch zwei Klinikvisitationen auf dem Programm.

Auch Elmar Knoche, Klinikgeschäftsführer der Helios-Akutklinik sowie der Helios-Rehazentren Baumrain- und Odebornklinik unterstrich: „Die Kneipp’schen Anwendungen sind im Rahmen der physikalischen Therapie für viele Krankheitsbilder ein nicht unerheblicher Ansatz, um Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen.“ Bei dem anschließend Essen in der Baumrainklinik standen auch die beiden Badeärzte Ingeborg Steinke und Egon Donau der Bezirksregierung Rede und Antwort.

In der Klinik „Haus am Schlosspark“ formulierte Jochen Hof: „Die Krankheitsbilder in Bad Berleburg haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich verändert, dennoch sind die Kneipp’schen Therapien in unserer Stadt und in meiner Klinik ein fester Bestandteil.“

Ehrenamtliches Engagement

Nach dem Pflichtprogramm folgte die Kür: Bereits bei der Anreise zum Tretbecken Espequelle wurde Hartwig Meyer ein eindrucksvoller Einblick in die landschaftlichen Reize Bad Berleburgs und die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten gewährt. Von dem, was er dann bei der Umgestaltung des Tretbeckens durch enormes ehrenamtliches Engagement des Verkehrs- und Heimatvereins,erläutert durch den Vorsitzenden Heiner Trapp und seine Mitstreiter, zu sehen und zu hören bekam, war er regelrecht begeistert.Unter Leitung von Beigeordnetem und Kämmerer Jürgen Weber sowie weiteren Mitgliedern der Verwaltung führte die Besichtigung dann weiter zu einem Aussichtspunkt, von wo aus das Schloss, das gesamte Kurgebiet mit den Kliniken betrachtet werden konnten. Die Erklärungen zur dann angesteuerten Bismarcksäule übernahm Bernd Brömmeling, der sich von der Espequelle aus dem „Überprüfungstross“ spontan anschloss.

„Unser Dank gilt allen Beteiligten, die mitgeholfen haben, der Bezirksregierung unsere Stadt als Bad Berleburg zu präsentieren“, so Jürgen Weber.

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