Außergewöhnliches geleistet
10.08.2008 | 16:55 Uhr 2008-08-10T16:55:07+0200Hesselbach. (buk) Mit einem abwechslungsreichen Sport- und Festprogramm weihte der SV Oberes Banfetal am vergangenen Wochenende als zweiter Bad Laaspher Verein nach dem VfB Banfe seinen Kunstrasenplatz ein.
Die Einweihung war der krönende Abschluss eines wahren Mammutprojektes, als dessen Leiter Josef "Seppi" Bauer fungierte. Der Bauingenieur konnte das Projekt immer wieder auch dank seiner beruflichen Erfahrung vorantreiben. Als eine zentrale Figur des Kunstrasenprojektes wurden ihm besonderer Dank und Anerkennung zuteil.
Vorausgegangen waren den feierlichen Momenten am Wochenende über anderthalb Jahre der Vorbereitung, Planung und zuletzt der Baumaßnahmen. Begonnen hatte alles mit dem Schreiben der Stadt Bad Laasphe zum Beginn der Sportplatz-Sanierungen am 25. Januar 2007 .
Der Kunstrasenplatz auf dem Halberg nimmt nun seinen Platz als weitere Sport- und Freizeitattraktion Hesselbachs neben dem Skiliftbetrieb und dem Freibad ein.
Ein Traum sei Wirklichkeit geworden, freute sich der Vorsitzende des SV Oberes Banfetal, Günter Gerhardt. Aus jeder Perspektive sei erkennbar, "dass hier mit viel Liebe zum Detail von über 80 Helfern über die gesamte Bauzeit Außergewöhnliches geleistet wurde".
Der Vorsitzende bezeichnete das Projekt als "Investition in die Zukunft", die gerade der Jugendarbeit als "ganz besonders wichtige Investition" zugute komme. Auch der Hesselbacher Ortsvorsteher Jürgen Tang sparte nicht mit Lob: "Fairplay, Kampfgeist - getragen von Erfolg und Kameradschaft - zeichnen einen intakten Verein aus. Dieses trifft für Euch zu, aber es kommt noch etwas anderes hinzu, was Euch auszeichnet: Ihr seid Idealisten, die selbst Hand anlegen, wenn es gilt, sich Wünsche zu erfüllen. Der Sportplatz ist eindeutiger Beweis dafür." Tang dankte allen Helfern, an erster Stelle Projektleiter Seppi Bauer, weiterhin der "Rentnerband" Paul Blöcher, Hans Uhl, Günter Schuppener und Helmut Gerhardt, dem Vorsitzenden Günter Gerhardt stellvertretend für das "Mittelalter" und der Dorfjugend, stellvertretend für die jüngeren Helfer.
Der Bad Laaspher Bürgermeister Robert Gravemeier erinnerte noch einmal an wichtige Stationen auf dem Weg zum Kunstrasen, von der Absicht, Sportplätze zu sanieren, über die Veranschlagung von Haushaltsmitteln bis hin zur baulichen Fertigstellung der Anlage.
Er ging dabei lobend auf das Zusammenspiel von Stadt, Stadtsportverband und dem Verein ein und hob auch das ausgeprägte Engagement vor Ort hervor.Der SVO habe den Stellenwert des Sports damit untermauert. In einem symbolischen Akt übergab er Günter Gerhardt einen Fußball sowie eine Trillerpfeife.
Noch sind die vom SVO selbst zu schulternden Kosten des Kunstrasenprojekts nicht vollständig abgedeckt. Spenden werden weiterhin entgegengenommen. Der stellv. Laaspher Bürgermeister Karl Heinz Lehmann übergab Günter Gerhardt am Samstag einen Spendenscheck der Laaspher CDU-Fraktion von 300 Euro, die zur weiteren Kostenabdeckung beitragen sollen.
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