Ausbau der K 17 in Banfe bleibt eine einzige Zitterpartie

Schlaglöcher bei Christianseck – sie sind Autofahrern auf der K 40 schon seit Jahren ein Dorn im Auge.
Schlaglöcher bei Christianseck – sie sind Autofahrern auf der K 40 schon seit Jahren ein Dorn im Auge.
Foto: WP

Banfe..  Oje, der Lindenfelder Weg im Verlauf der K 17 – das ist doch eine einzige Buckelpiste. Die Autofahrer in Banfe wissen es aus leidvoller Erfahrung. „Seit 2011 kämpfe ich um eine Lösung für diese Straße, die völlig marode ist“, sagt Banfes Ortsvorsteherin Elvira Haßler. Aber der Kreis verschiebe die Maßnahme bislang Jahr um Jahr. Ob es nun tatsächlich 2015 klappt?

Baukosten: rund 810 000 Euro

2014 sei das Geld für eine neue Asphaltdecke im Grunde da gewesen, so die Ortsvorsteherin. Es sei dann aber offensichtlich im weiteren Verlauf der K 17 zwischen Lindenfeld und Heiligenborn verbaut worden – dort, wo Unwetter im Sommer wie berichtet für unterspülte Straßenränder und Fahrbahnen gesorgt hatten. Und da musste bekanntlich erst vor kurzem nachgebessert werden.

Fürs laufende Jahr ist Abhilfe zumindest angekündigt: Der Kreis Siegen-Wittgenstein möchte die K 17 im Bereich Lindenfelder Weg auf fast einem Kilometer neu asphaltieren. Es sollen aber auch Stützwände und an der Einmündung der K 17 in die Banfetal­straße (L 718) eine Brücke über den Goddelsbach erneuert werden, um den aktuellen Anforderungen des Hochwasser-Schutzes gerecht zu werden. Für den Ausbau in Banfe sind im Kreisstraßen-Bauprogramm 2015 rund 810 000 Euro veranschlagt. 486 000 Euro davon hofft der Kreis über Zuschüsse vom Land NRW finanzieren zu können.

K 34 hat es ebenfalls nötig

Auch die Bad Laaspher SPD-Ratsherrin Waltraud Schäfer, zugleich stellvertretende Landrätin, hat sich im Verkehrsausschuss des Kreises für die Decken-Erneuerung in Banfe eingesetzt. Und die K 34 durch Rückershausen hätte es ebenso nötig, findet sie. Auch dort „sind wir schon seit Jahren dran“, so Schäfer. Hier scheiterten bisherige Ausbau-Planungen laut Kreisverwaltung unter anderem daran, dass Anlieger Grundstücksflächen dafür nicht verkaufen wollen.

Was, wenn’s mit dem Lindenfelder Weg auch dieses Jahr nicht klappt? „Dann werde ich Bäume in die Schlaglöcher pflanzen“, droht Ortsvorsteherin Haßler mit einem Schmunzeln. Und fügt leicht frus­triert hinzu: „Vielleicht wächst aber auch so Gras drüber.“