Aus für den Frauenkreis Laasphe Ost

Bad Laasphe..  Der anstehende Weltgebetstag war jetzt der Grund, dass sich Frauen aus allen Frauengruppen der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Laasphe im Gemeindehaus am Kirchplatz versammelten. Neben der Frauenhilfe Puderbach unter Leitung von Helga Pfeil, der Frauenhilfe Laasphe unter Leitung von Johanna Otto und der Frauenhilfe Niederlaasphe unter Leitung von Gudrun Wilke war das offiziell auch noch der Frauenkreis Laasphe Ost. 1962 von Pfarrer Siegfried Gessulat gegründet, feierte die Gruppe vor drei Jahren ihr 50-jähriges Bestehen. Hatte der Frauenkreis bis Frühjahr 2010 im Winterhalbjahr noch wöchentliche Treffen im Jugendheim abgehalten, traf er sich ab November des Jahres gemeinsam mit der Laaspher Frauenhilfe im Gemeindehaus, ganzjährig am ersten und dritten Mittwoch im Monat.

Vor wenigen Wochen erhielt Pfarrer Dieter Kuhli eine Mitteilung, dass sich der Frauenkreis Laasphe Ost als eigenständige Gruppe abgemeldet habe.

Dank an langjährig Aktive

Die Begründung: „Wir sind zu wenige.“ Neben der Vorsitzenden Lieselotte Messerschmidt in der Regel nur noch Irmtraud Frank, Ilse Walle und Helga Wilceck. Die Zusammenkunft im größeren Kreis nahm Dieter Kuhli jetzt wahr, um zu danken. Dem Frauenkreis, der über Jahre „einer der aktivsten Kreise“ gewesen sei. Der Pfarrer erinnerte an das „segensreiche Wirken“: den Besuchsdienst und die Adventsfeiern in Jugendheim und Seniorenzentrum im Speziellen, aber auch ganz allgemein an die vielfache Unterstützung der Arbeit in der Evangelischen Kirchengemeinde. Dieter Kuhli dankte außerdem Lieselotte Messerschmidt, der „langjährigen, treuen, verlässlichen Leiterin“ mit einem Blumenstrauß. Und er appellierte, bei aller Trauer jetzt, nicht den größeren Zusammenhang zu verlieren: „Einen solchen Kreis nach 53 Jahren zu beenden, fällt schwer. Er hat seine Zeit gehabt, es war eine gute Zeit, auf die ich dankbar zurückblicke.“ Und der langjährige Laaspher Pfarrer wusste, wovon er sprach: „26 Jahre – nicht ganz die Hälfte dieser Zeit – habe ich diesen Kreis begleiten dürfen.“ Das verbliebene Quartett ermunterte er dazu, weiter in die Frauenhilfe zu kommen.

Denn dass die Nachmittage in der Frauenhilfe spannend und lehrreich sein können, das bewies dieses Treffen. Presbyterin Ute Petri stimmte mit einer Power-Point-Präsentation am Computer und auf einer großen Leinwand mit vielen interessanten Informationen und beim gemeinsamen Singen von unbekannten Liedern auf den Weltgebetstag ein, der am ersten Freitag im März überall auf der Erde Menschen auf die Bahamas entführt.

Alles gut vorbereitet

Und bei so vielen Informationen hatten sich natürlich alle das Kaffeetrinken mit Kuchen und Plätzchen verdient, das sich anschloss. Ute Petri und die bisherige Diakonische Gemeindemitarbeiterin Karin Genz hatten dafür alles im Gemeindehaus vorbereitet.