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Auch Bürgermeister Dr. Spillmannkam mächtig ins Schwitzen

09.09.2012 | 21:00 Uhr

Hesselbach.   Rund 50 Wanderfreudige bewältigten die dritte und letzte Etappe der Grenzwanderung rund um Hesselbach. Wanderführerin Veronika Brückmann führte die Teilnehmer über den Achenbacher Berg, durch das Odebornstal, an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen und dem Gerhartsberg entlang und dann über den Boxbachpfad zum Dorfgemeinschaftshaus.

Nach dem 17. Mai und dem 7. Juli ist nun auch die dritte und letzte Etappe der Grenzwanderung rund um Hesselbach anlässlich des 100. Geburtstags des Heimat- und Verkehrsvereins am Samstag erfolgreich bewältigt worden. Wanderführerin Veronika Brückmann führte die rund 50 Teilnehmer über den Achenbacher Berg, durch das Odebornstal, an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen und dem Gerhartsberg entlang und dann über den Boxbachpfad zum Dorfgemeinschaftshaus.

„Gefühlte acht Kilometer“, so ein durchgeschwitzter Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann, der sich für die Einladung beim 1. Vorsitzenden Heribert Roth mit einem Flachgeschenk bedankte. Zwischenzeitlich hatte ein Team um Helmut Bernhard bereits diverse Sitzgelegenheiten aufgestellt und den Schwenkgrill auf Betriebstemperatur gebracht.

Bewirten durften die fleißigen Helfer auch eine fünfköpfige Gruppe um den Landtagsabgeordneten Falk Heinrichs, die zuvor im Hotel Marburger getagt hatte. Der Burbacher hatte sich die Tour bei 30 Grad nicht angetan, die nette Truppe sorgte aber zumindest für guten Umsatz.

So entspannend wie das gemütliche Zusammensein vor dem Dorfgemeinschaftshaus mit der stellv. Landrätin Waltraud Schäfer und Laasphes stellv. Bürgermeisterin Christel Rother werden die nächsten Tage für den Sozialdemokraten wohl nicht werden. Er und seine Mitstreiter müssen nämlich den Haushalt von NRW irgendwie wieder hinbekommen.

Alles hinbekommen hat Hesselbachs Ortsvorsteher Jürgen Tang, der in seiner Ansprache an den Beginn des Heimatvereins Hesselbach erinnerte, der zuerst als SGV gegründet wurde. Tang erinnerte zudem an die Glanzzeiten des Fremdenverkehrs zwischen 1950 und 1970. Aufgrund von Abmachungen zwischen örtlichen Gastronomen und Pensionen mit Firmen und Zechen aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet konnten teilweise bis zu 32 000 Übernachtungen jährlich gezählt werden.

Deshalb schloss Hesselbachs Ortsvorsteher seine Rede auch mit einem Zitat von Erich Mende: „Die Großstädte sind die Verbrennungsöfen eines Volkes, das Land ist die Regenerationsgegend.“ 

Heiner Lenze

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2012-09-09 21:00
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