Am Silo, auf dem Firmendach und im Kletterfelsen geübt

Aus allen Feuerwehren im Altkreis Wittgenstein kamen die Teilnehmer am Lehrgang zur Absturzsicherung. Diese 26 Kameraden haben erfolgreich bestanden.
Aus allen Feuerwehren im Altkreis Wittgenstein kamen die Teilnehmer am Lehrgang zur Absturzsicherung. Diese 26 Kameraden haben erfolgreich bestanden.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Ob in luftiger Höhe oder in tiefen Abgründen - bei jedem Einsatz setzen Feuerwehrkameraden und-kameradinnen ihr eigenes Leben aufs Spiel, um Mitmenschen zu retten.

Aue-Wingeshausen..  Ob in luftiger Höhe oder in tiefen Abgründen - bei jedem Einsatz setzen Feuerwehrkameraden und -kameradinnen ihr eigenes Leben aufs Spiel, um Mitmenschen zu retten. Der Lehrgang zur Absturzsicherung, der am vergangenen Wochenende von 26 Feuerwehrkräften aus dem Altkreis Wittgenstein absolviert wurde, zeigte mögliche Szenarien und brachte die Teilnehmer ins Schwitzen.

In Aue-Wingeshausen kamen die Feuerwehrmänner und -frauen an drei Tagen für insgesamt 23 Stunden zusammen, um sich in praktischen und theoretischen Teilen weiterzubilden. Der Lehrgang zur Eigensicherung der Einsatzkräfte soll unter anderem verhindern, dass Einsatzkräfte zu Schaden kommen, wenn sie in großen Höhen ihre Aufgaben erfüllen müssen.

Hilfe von Vereinen und Firmen

Im theoretischen Teil wurde die Ausrüstung und ihr Schutz vor möglichen Gefahren vermittelt. Der praktische Teil wurde in Zusammenarbeit mit Hubrettungsfahrzeugen und an verschiedenen Objekten durchgeführt. „Der Praxisteil wurde in Stationsausbildung absolviert. Unser Dank gilt den Firmen und Vereinen, ohne deren Unterstützung wir gar nicht so praxisnah hätten lernen können.“, so Ausbildungsbeauftragter Mathias Strack.

Im Zusammenspiel mit der Drehleiter aus Bad Berleburg und dem Gelenkmast aus Erndtebrück wurde an dem Spänesilo der Firma Sonor, auf dem Dach der Firma Treude, auf dem Parkplatz der Firma Busch Jäger und dem Gittermast des Schützenvereins Wingeshausen und an der Brücke zum Heilbach geübt. Auch an der Fels- und Kletterwand vor Ort wurde die Rettung von Personen simuliert. Dazu musste der Teilnehmer die Gurte der Absturzsicherung anlegen, die Knoten setzen und sich aus Höhen abseilen.

Danach waren die Lehrgangsleiter Willi-Thomas Schäfer und Sebastian Fischer dann erleichtert, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Lehrgang mit dem erfolgreichen Bestehen einer praktischen und schriftlichen Prüfung beendeten. „Die Zusammenarbeit der Kommunen im Altkreis Wittgenstein ist besonders wichtig, um die Gemeinschaft der Feuerwehren zu fördern“, betonte auch der stellvertretende Wehrführer Maik Hobrath (Bad Laasphe). Nach der Sommerpause stehen dann weitere Lehrgänge an, um den ständigen Anforderungen an die Feuerwehr gewappnet zu sein.

Die Teilnehmer:

Bad Berleburg: Feuerwehrmann Philipp Cyriax (Bad Berleburg LZ1), Hauptfeuerwehrmann Marek Kautz (Bad Berleburg LZ1), Oberbrandmeister Patrick Mühmel (Bad Berleburg LZ1), Unterbrandmeister Mirko Nölling (Wemlighausen), Unterbrandmeister Timo Florin (Girkhausen), Hauptfeuerwehr Martin Bender (Diedenshausen), Unterbrandmeister Ralf Strackbein (Diedenshausen), Feuerwehrmann Tobias Rottenfußer (Arfeld), Unterbrandmeister Henning Schmidt (Beddelhausen), Oberfeuerwehrmann Bastian Belz (Schwarzenau), Unterbrandmeister Jörg Schaar (Berghausen), Unterbrandmeister Sebastian Franke (Berghausen), Oberfeuerwehrmann Marek Sonneborn (Aue-Wingeshausen), Feuerwehrmann Philipp Stark (Aue-Wingeshausen), Unterbrandmeister Marcel Schreckegast (Aue-Wingeshausen),

Erndtebrück: Unterbrandmeister Mirko Seifert (Schameder), Unterbrandmeister Jost Afflerbach (Schameder), Feuerwehrmann Florian Baumeister (Erndtebrück), Unterbrandmeister Matthias Schmidt (Erndtebrück), Brandinspekteur Matthias Motl (Schameder), Unterbrandmeister Christopher Nieder (Erndtebrück),

Bad Laasphe: Unterbrandmeister Thomas Schnurbus (Bad Laasphe), Unterbrandmeister Carina Blümel (Bad Laasphe), Oberfeuerwehrmann John-David Frank (Banfe), Brandmeister Niko Saßmannshausen (Banfe), Unterbrandmeister Alexander Weichert (Feudingen).