Alte Dokumente gehen in die Elsoffer Mühle

Blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück (v.l.): Stephan Hüster, Frank Kiel, Manfred Lückel, Georg Braun, Wilfried Benner, Karin Mengel
Blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück (v.l.): Stephan Hüster, Frank Kiel, Manfred Lückel, Georg Braun, Wilfried Benner, Karin Mengel
Foto: WP

Elsoff..  Zwei Räume in der Elsoffer Mühle werden künftig als Lager und Archiv vom Heimatverein Elsoff genutzt. Elsoffer Urkunden und Dokumente sollen da gelagert werden, „wo sie hingehören“. Das verkündete der erste Vorsitzende Georg Braun bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Spieß-Jörge. In gemütlicher Runde wurde außerdem der Vorstand gewählt und das Jahr 2015 geplant.

Nach Ablauf der „Elsoffer Viertelstunde“ hat Karin Mengel die Jahreshauptversammlung des Elsoffer Heimatvereins offiziell eröffnet. Nachdem die Geschäftsführerin den Geschäftsbericht 2014 vorgelesen hat, wurde die neue Homepage des Heimatvereins vorgestellt.

Nach anfänglichen technischen Schwierigkeiten hat Michael Marburger, der zusammen mit Georg Braun an der Seite gearbeitet hat, die neue Website vorgeführt. Sie soll die in die Jahre gekommene Seite des Dorfes ersetzen. Auf ihr sind Bilder und Informationen zu Elsoff zu finden, sowie ein Kalender mit allen wichtigen Terminen.

Der Verein kann auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurückblicken. Besonderer Höhepunkt war die Renovierung des Tretbeckens in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und die anschließende Eröffnungsfeier.

Planungen für 2015

Auch für das Jahr 2015 ist schon viel geplant. Zu den alljährlichen Aufgaben wie das Renovieren und Aufstellen der Bänke und das Beschneiden der Obstbäume kommen noch andere Aktionen.

Dem Vorstand ist es nach langen Verhandlungen endlich gelungen, zwei Räume in der Mühle zu mieten. Genutzt werden sollen sie als Lager und Archiv für Akten des Vereins, sowie Elsoff betreffende Urkunden. Georg Braun ist bemüht, Kopien der über ganz Deutschland verstreuten Dokumente in Elsoff zu lagern. Zunächst müssen die beiden Räume aber entrümpelt werden. Des Weiteren ist ein Faltblatt geplant, das insbesondere Touristen über die Wanderwege rund um Elsoff informieren soll.

Zu viele Baustellen

Das Projekt Biotop-Teichanlage Freielsbach will der Heimatverein aufgeben. „Der Heimatverein hat zu viele Aufgaben übernommen.“ Die anfängliche Euphorie habe nachgelassen und jetzt gebe es viele Baustellen, begründet der erste Vorsitzende die Entscheidung.

Außerdem wurde der Verein zur Feier 675 Jahre Stadtrechte in Hatzfeld eingeladen. Im Rahmen des stehenden Festzugs möchte der Heimatverein eine Szene aus dem Bauernkrieg vorführen. Eine weitere Einladung hat der Verein vom „aktiven Museum Siegen“ erhalten. Im vergangenen Jahr fand eine Führung durch Elsoff statt, bei der den Besuchern die Geschichte der Elsoffer Juden nähergebracht wurde. In diesem Jahr sind die Elsoffer zu einer Führung durch das Museum, sowie durch die Oberstadt von Siegen eingeladen.

Der letzte Punkt auf der Tagesordnung war der Rotmilanhöhenweg. Nachdem der Weg erst im vergangenen Jahr vom Heimatverein eröffnet wurde, ist Wunderthausen aus dem Projekt ausgestiegen. Die Stadt Hallenberg fordert den Verein nun in einem Brief dazu auf, bis Ende Februar alle Markierungen des Weges zu entfernen.

Zum Abschluss bedankte sich Georg Braun noch bei allen Helfern insbesondere bei Hannelore Spieß für ihre Bemühungen am ersten Mai. Er betonte noch einmal, dass es mehr Helfer außerhalb als innerhalb des Vereins gebe.