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Alle an die Schläuche!

20.01.2015 | 00:12 Uhr

Wunderthausen. Feuerwehrmann ist für viele Kinder ein spannender Beruf. Wie das Leben eines echten Feuerwehrmanns aussieht, können die Kinder schon früh bei der Jugendfeuerwehr lernen. Ausgestattet mit Uniform, Parka und Helm üben die Kinder, was man im Falle eines Brandes zu tun hat.

Luis Riedesel ist seit fast einem Jahr dabei. „Alle Übungen machen Spaß“, sagt er. Bei einer Wasserübung arbeiten die 10 bis 16 Jahre alten Kinder und Jugendlichen in zwei Gruppen. Eine Gruppe ist für dafür verantwortlich, dass das Wasser von der Pumpe zum Verteiler kommt, die andere legt die Schläuche von Verteiler aus zur Brandstelle. Am Verteiler wird das Wasser auf drei Schläuche aufgeteilt. Ein Schlauch rechts, einer links und einer in der Mitte. Die Kinder lernen die Schläuche zu legen und anzuschließen – wie bei der richtigen Feuerwehr.

„Wasser marsch“

Die Enden der Schläuche werden in Schleifen gelegt. „So hat man noch Schlauch übrig, wenn man weiter nach vorne gehen muss“, erklärt Luis. Wenn alles vorbereitet ist, heißt es „Wasser marsch!“ und die Gruppe an der Pumpe dreht das Wasser auf. Paarweise werden die Schläuche festgehalten und die Kinder spritzen das Wasser auf eine große Wiese. „Übungen mit Wasser machen besonders viel Spaß“, erklärt Luis.

Außer den Übungen lernen die Kinder bei der Jugendfeuerwehr, wie man sich im Brandfall verhalten muss. Es wird aber auch trainiert, den Schlauch geradeaus zu werfen, denn das ist gar nicht so einfach.

Ein gutes Team

Die Jugendfeuerwehr in Wunderthausen trifft sich alle zwei Wochen und momentan sind 14 Kinder dabei. Außer Übungen mit Wasser oder am Feuerwehrfahrzeug macht die Jugendfeuerwehr viele Ausflüge. Überlandfahrten sind wichtig, um die Gegend kennenzulernen und auch Schwimmen, Skifahren, Fußball oder Fahrradtouren stehen auf dem Plan. Warum? Um den Zusammenhalt in der Gruppe zu stärken. „Dass die Feuerwehr ein gutes Team ist und reibungslos zusammenarbeitet, ist im Ernstfall besonders wichtig. Deswegen wird viel Wert auf die Gruppenarbeit und den Zusammenhalt gelegt“, erklärt Leiter Tobias Riedesel.

Im Oktober war die Jugendfeuer zur Jugendflamme in Feudingen. Dort wurde das Können der jungen Feuerwehrleute überprüft. Feuerwehrknoten und verschiedene Stiche mussten gezeigt werden, das Feuerwehrfahrzeug musste abgesichert werden und die Kinder mussten wissen, welche Werkzeuge mit im Fahrzeug sind.

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