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Unfall auf dem Spielplatz

Achtjähriges Mädchen rutscht in Spalt am neuen Spielgerät

16.08.2012 | 10:00 Uhr
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Achtjähriges Mädchen rutscht in Spalt am neuen Spielgerät
Dieser Abstand entspricht der Norm, sagt die Stadtverwaltung. Dennoch passte das Füßchen einer Zweitklässlerin in Spalt zwischen Hängebrücke und Plattform.

Bad Berleburg.   Ein achtjähriges Mädchen ist beim Spielen auf der neuen Turmkonstruktion am Spielplatz Hochstraße abgerutscht und mit dem rechten Bein in einem Spalt zwischen Plattform und Hängebrücke eingeklemmt worden.

Ein achtjähriges Mädchen ist beim Spielen auf der neuen Turmkonstruktion am Spielplatz Hochstraße abgerutscht und mit dem rechten Bein in einem Spalt zwischen Plattform und Hängebrücke eingeklemmt worden.

Das verletzte Kind wurde von der Feuerwehr befreit und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Schürfwunden, blaue Flecken und das blutende Knie sind inzwischen aber weitgehend vergessen. Dieser letztlich gut ausgegangene Unfall, der sich bereits am vergangenen Samstag ereignet hat, beschäftigt nun Polizei und Staatsanwaltschaft; denn es gibt unbeantwortete Fragen. Das vor zwei Wochen aufgestellte, neue Spielgerät „Basel Stahl“ der Marke „espas“ bereitet den Kindern in der Oberstadt sichtlich Freude. Sie klettern tagtäglich daran und laufen fröhlich kreischend über die Hängebrücke.

Aber wie kann es sein, dass bei dem - laut Anbieter vom TÜV geprüften und mit dem Gütesiegel „GS“ ausgestatteten - Gerät Verletzungsgefahren für Kinder bestehen? Müssen sich Eltern um das Wohl ihrer Kinder Sorgen machen? Ist das Gerät fachlich korrekt aufgebaut und anschließend überprüft worden?

„Das auf jeden Fall“, betont Regina Linde als Pressesprecherin der Stadt Bad Berleburg und fährt fort: „Weil das Gerät der erforderlichen DIN EN 1176 entspricht, durch den Bauhof fachgerecht aufgebaut und danach durch unseren Spielplatz-Experten Christian Winter als so genannte ,befähigte Person’ überprüft worden ist, sind wir sicher, alles getan zu haben, um dort eine sichere und spielgerechte Anlage aufgebaut zu haben. Hier handelt es sich wahrscheinlich um einen bedauerlichen Unfall.“

Im Beisein der Polizei habe sich Christian Winter nach dem Unfall noch einmal vor Ort davon überzeugt, dass alle Normen am Spielgerät eingehalten waren; dennoch sei Winter nach Angaben von Regina Linde gerade dabei, durch eine eigene Konstruktion dafür zu sorgen, dass ein Kinderfüßchen durch diesen Spalt nicht mehr durchpasst.

Christoph Vetter

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