Ab sofort absolutes Parkverbot im Berlebach

Wildparker im Mai im Berlebach.So wie auf diesem Bild soll es nicht mehr aussehen. Die Stadt will mit einem absoluten Parkverbot die Rettungswege offen halten.
Wildparker im Mai im Berlebach.So wie auf diesem Bild soll es nicht mehr aussehen. Die Stadt will mit einem absoluten Parkverbot die Rettungswege offen halten.
Foto: WP

Bad Berleburg..  Die Geduld der Verwaltung ist am Ende. Ab jetzt muss jeder, der im Berlebach falsch parkt, mit Knöllchen rechnen. Das geht aus einer Mitteilung der Stadtverwaltung vom Freitagmorgen hervor.

Unter der Überschrift „Falschparken an Kliniken wird chronisch“ hatte diese Zeitung am 11. Mai auf die Parkplatzprobleme rund um das Akutkrankenhaus an der Gontardslust und eben auch über die Wildparker am Zufahrtsweg zu den Rehakliniken am Berlebach berichtet.

Ordnungsamt kontrolliert

In der Folge hat das Ordnungsamt der Stadt Bad Berleburg beide Straßenzüge stärker kontrolliert. Während sich die Situation rund um das Akutkrankenhaus etwas gebessert hat, sieht sich die Verwaltung am Berlebach zum Handeln gezwungen: Ab sofort gilt im Berlebach, auf der Zufahrt zum Helios-Rehazentrum auch ein „absolutes Parkverbot“ auf dem unbefestigten Seitenstreifen. So die Stadt. „Dort herrscht Gefahr im Verzug. Es gibt Tage, da kommt kein Feuerwehrfahrzeug mehr durch und auch die Krankenwagen haben Problem die Kliniken anzufahren“, berichtet die Sprecherin der Stadt, Regina Linde.

Außerdem werde die Straße durch die Erstaufnahmeeinrichtung am Spielacker von vielen Fußgängern genutzt, die bei zugeparkten Straßenrändern oder Gehwegen auf die Fahrbahnen ausweichen müssten und somit gefährdet werden. Die Ordnungsbehörde hatte bei ihren Ortsterminen allerdings auch festgestellt, dass die Lage nicht an allen Wochentagen gleich dramatisch ist. Warum aber mal mehr und mal weniger Fahrzeuge auf dem unbefestigten Randstreifen talseits stehen, konnten auch Recherchen im Klinikumfeld nicht zweifelsfrei klären, so Linde. Deshalb soll nun ein kategorisches Verbot helfen. Wichtig ist der Stadt auch der Hinweis auf die verengten Rettungswege, denn streng genommen gehört der unbefestigte Randstreifen nicht zur Straße und macht damit eine Bestrafung von Falschparkern problematisch. Allerdings habe die Erfahrung gezeigt, dass wenn erst einmal zwei, drei Fahrzeuge abgestellt werden, weitere dazu kommen.

Helios informiert auch Patienten

Neu angebrachte Zusatzschilder weisen jetzt auf das absolute Parkverbot am Berlebach und drohende Bußgelder für Verstöße hin. Um auch wirklich alle potenziellen Parker zu erreichen, sei auch Helios gebeten worden Patienten und Mitarbeiter zu informieren.