Ab Dienstag wieder Schulunterricht nach Plan am Schloss
17.06.2012 | 15:24 Uhr 2012-06-17T15:24:00+0200
Bad Laasphe. Ein technischer Defekt scheint nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr die Ursache für den Brand in der Realschule Schloss Wittgenstein am Freitagvormittag gewesen zu sein. Dies teilte Wehrführer Dirk Höbener auf Nachfrage der Heimatzeitung mit.
Ein technischer Defekt scheint nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr die Ursache für den Brand in der Realschule Schloss Wittgenstein am Freitagvormittag gewesen zu sein. Dies teilte Wehrführer Dirk Höbener auf Nachfrage der Heimatzeitung mit. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Laasphe hat festgestellt, dass der Brand in einer Zwischendecke unter dem Büro eines Erziehers im Dachgeschoss seinen Ursprung hatte. Dort kann es schon etwas länger gebrannt haben und sich dann an zwei Stellen durch den Boden in das Büro gefressen haben.
„Das Feuer war lokal auf das eine Zimmer begrenzt“, sagte Sven-Boris Kämmerling von der Eigentümerfamilie der Privatschule. Kämmerling geht davon aus, dass der Sachschaden verhältnismäßig geringer ausfällt als ursprünglich erwartet. „Bis jetzt ist es überschaubar“, so Kämmerling. Am heutigen Montag wird ein Gutachter das Gebäude auf Feuchtigkeit und Schäden durch Löschwasser untersuchen. „Es sieht aber so aus, als sei das meiste Wasser durch das Treppenhaus wieder abgeflossen.“ Schon am morgigen Dienstag kann der Schulbetrieb in Realschule und Gymnasium des privaten Institutes Schloss Wittgenstein in Bad Laaspher wieder planmäßig weitergehen. Auch die benachbarten, leerstehenden Internatsräume sind möglicherweise nach einer Reinigung wieder uneingeschränkt nutzbar. Hier habe sich die kontinuierlichen Modernisierung und die Unterteilung in Brandabschnitte gelohnt, so Kämmerling.
Drehleiter wird untersucht
Ein Nachspiel hat der technische Defekt an der neuen Drehleiter der Laaspher Feuerwehr. „Zum Glück war die nicht entscheidend für den Einsatzerfolg“, betonte Dirk Höbener. Ein Techniker sei noch am Freitag am Einsatzort gewesen und habe die Fehlerprotokolle am Fahrzeug ausgelesen. Die werden jetzt beim Hersteller in Ulm ausgewertet und dann erfolgt die endgültige Reparatur. Inzwischen funktioniere die Leiter zwar wieder, aber „um gar kein Risiko einzugehen“, hat Dirk Höbener die vorübergehende zusätzliche Alarmierung des Leiterfahrzeugs aus Biedenkopf für Einsätze in Bad Laasphe und dem Banfetal sowie der Berleburger Drehleiter für das obere Lahntal angeordnet.
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