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3000 Menschen in sieben Dörfern verbinden

19.09.2012 | 11:00 Uhr
3000 Menschen in sieben Dörfern verbinden
Nur gemeinsam sind wir stark - diese Erkenntnis befördert die Initiative „Eder- und Elsofftal mit Zukunft“ schon länger und ab sofort auch mit dem Generationenbus. Das Foto zeigt von links bei der offiziellen Vorstellung des Fahrzeugs: die Ortsvorsteher Ulrich Dienst, Georg Freitag, Dieter Althaus, Martin Schneider und Bodo Hüster, Pfarrer Dr. Ralf Kötter, Lukas-Kirchmeister Kurt Grauel, Ortsvorsteher Karl Wahl und Susanne Jimenez-Härtel für die Schwarzenauer Vereine, die das Kartoffelbraten organisiert hatten.Foto: Kirchengemeinde

Eröffnet wurde das Kartoffelbraten der Schwarzenauer Vereine jetzt mit einem Gottesdienst in der örtlichen Schützenhalle.

Gut 180 Leute waren dabei, gestaltet wurde der Gottesdienst vom örtlichen Adrana-Chor und dem Flötenkreis des Dorfes, Dr. Ralf Kötter predigte. Besucht wurde die Schwarzenauer Veranstaltung von Gästen aus allen Ortschaften der Initiative „Eder- und Elsofftal mit Zukunft“, denn zu diesem Anlass wurde der nagelneue Generationenbus der Initiative vorgestellt. Neben den Dörfern der Lukas-Krchengemeinde im Eder- und Elsofftal - Alertshausen, Beddelhausen, Christianseck, Elsoff und Schwarzenau - gehören zur Initiative auch noch die Ortschaften Diedenshausen und Wunderthausen.

Behindertengerechter Bus

Der Generationenbus der Initiative ist ein behindertengerecht umgebauter VW Crafter, ein Fahrer kann darin bis zu acht Menschen mitnehmen. Einen ersten Einsatz hatte der Bus schon vor der offiziellen Vorstellung beim Kartoffelbraten, die führerscheinlosen jungen Leute aus dem Lukas-Jugendmitarbeiterkreis wurden damit am Freitagabend schon mal nach Hause gefahren.

Rund 3000 Menschen leben auf den etwa 60 Quadratkilometern der Initiative, neben der Kinder- und Jugendarbeit soll durch den Generationenbus auch die Seniorenarbeit mobil gemacht werden, gerade auch für die Tagesbetreuung, die es mittwochs im Elsoffer Gemeindehaus gibt. Und zukünftig gibt es dann vielleicht auch noch betreute Einkaufsfahrten in die Kernstadt, um unsicher gewordenen Menschen neue Sicherheit und etwas mehr Selbstständigkeit zurückzugeben. Dazu führe man Gespräche mit der Stadt, dem Kreis, dem Bezirksregierung und dem heimischen ÖPNV-Träger, so Ralf Kötter.

Initiative ist breit aufgestellt

Die Anwesenheit der Ortsvorsteher aus den beteiligten Dörfern bei der offiziellen Vorstellung des Generationenbusses unterstrich erneut, wie breit aufgestellt die Initiative getragen wird, die in der flächenmäßig extrem großen Kommune Bad Berleburg - mehr als doppelt so groß wie die Stadt Bad Laasphe, rund viermal so groß wie die Gemeinde Erndtebrück - ein funktionierendes Unterzentrum an Eder und Elsoff durch Vernetzung erhalten möchte. Und das gemeinsame Vor-Ort-Sein der Ortvorsteher unterschiedlichster Partei-Couleur in Schwarzenau war auch für sich genommen ein schönes Zeichen, dass man hier erkannt hat, in der Gemeinschaft liegt die Stärke.

Und der Besuch beim Kartoffelbraten hatte auch seinen guten Zweck, der Gesamterlös kommt ebenfalls dem Generationenbus der Initiative zugute.



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