20 Jahre in Verbands-Leitung tätig

Oberndorf..  Mehr als 80 angemeldete Besucherinnen hatten sich jetzt vom Bezirksverband der Wittgensteiner Frauenhilfe nach Oberndorf einladen lassen.

Zunächst feierte Pfarrerin Berit Nolting am Montagnachmittag mit ihnen in der Kirche einen Gottesdienst, danach schloss sich ein gemütliches Beisammensein im benachbarten Gemeindehaus an, bei dem Kuchen und Brote gegessen, Kaffee und Tee getrunken und über Gott und die Welt geredet wurde. Außerdem gab es Ehrungen für langjährige Vorsitzende und Kassiererinnen der Wittgensteiner Frauenhilfen, Brigitte Rothenpieler zeichnete als Vorsitzende des Bezirksverbands die Frauen aus.

Gottesdienst zum Auftakt

Für 20 Jahre in der örtlichen Frauenhilfs-Leitung standen auf der Ehrungsliste: Martha Afflerbach, Regina Bald, Anneliese Dickel, Johanna Freitag, Helma Hackler und Helga Pfeil. Von den Kassiererinnen hatte Brigitte Rothenpieler die folgenden für eine Auszeichnung notiert: Renate Dienst für zehn Jahre im Amt, Marlies Grübener und Margarete Sittler für 20 Jahre, Margot Dickel für 26 Jahre, Karin Wetter für 28 Jahre, Else Kuhli für 30 Jahre und Lotti Beuter für sage und schreibe 47 Jahre im Dienste der Frauenhilfe.

Der Gottesdienst zum Auftakt der Veranstaltung war von der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen ausgearbeitet worden und hatte offiziell das Leitmotiv „Was ihr getan habt einem von meinen geringsten Geschwistern, das habt ihr mir getan“. Die Wittgensteinerinnen brauchten aber nicht dieses Wort aus dem Matthäus-Evangelium in gerechter Sprache, bei der Mann und Frauen ausdrücklich gleichberechtigt übersetzt werden. Sie waren emanzipiert genug, den Gottesdienst unter dem Motto „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“ zu feiern. Im Untertitel stand über dem Gottesdienst: „Von Gottesliebe und Nächstenliebe“. Und kürzer lässt sich die Arbeit der Frauenhilfen überall im Kirchenkreis nicht zusammenfassen.