20 Aussteller wieder begeistert

Bei einem Dorfmarkt darf natürlich auch nicht Elke Müller (li.) und ihr Kosmetikstudio "Hautnah" fehlen.
Bei einem Dorfmarkt darf natürlich auch nicht Elke Müller (li.) und ihr Kosmetikstudio "Hautnah" fehlen.
Foto: WP

Wunderthausen..  „Permanent Betrieb, aber etwas weniger Besucher als zur Premiere in 2013“, lautete das Zwischenfazit von Ortsvorsteher Martin Schneider kurz vor 15 Uhr am Samstagnachmittag. Dem Organisator war es im Vorfeld wieder gelungen, rund 20 Aussteller für den zweiten Dorfmarkt begeistern zu können, dabei ist die Zahl der Beschicker von auswärts leicht angestiegen.

Erstmals mit von der Partie war Heike Breidenstein. „Schwerter zu Pflugscharen“ lautete allerdings nicht das Motto der Berleburgerin. Sie ist aber in der Lage altes Silberbesteck in Unikatschmuck zu verwandeln. „Die Bestecke bekomme ich auf Flohmärkten oder bei Haushaltsauflösungen“, verriet sie unserer Zeitung.

Viele Besucher ins Dorf holen

Die wichtigsten Intentionen sind erneut auf ganzer Linie erfüllt worden. Ortsvorsteher Schneider möchte die ortsansässigen Gewerbetreibenden zusammenbringen und zusätzlich möchte er auch dabei möglichst viele Besucher ins Dorf holen. Das ist dem Team gelungen, denn viele ansprechende Angebote an schönen, vielseitigen Ständen haben dazu beigetragen. Das hat auch Volkmar Klein festgestellt. Dass sich die Handwerkskunst der Wunderthäuser bereits bis ins Siegerland herumgesprochen hat, das konnte der Bundestagsabgeordnete am Samstag nur bestätigen. Damit waren nicht nur Holzwaren gemeint.

Er schwärmt übrigens heute noch von einem Geburtstag seiner Frau. Warum? Da gab es Wurst von der Metzgerei Bätzel. Mit der Resonanz zufrieden zeigt sich auch Elke Müller mit ihrem Kosmetikstudio Hautnah. „Die Schützenhalle ist gut besucht, und es ist für jeden etwas dabei“, lobte sie den guten Rahmen für Jung und Alt. Aber nicht nur Gewerbetreibende wie Holzwaren Bender, der hoch gelobte Jens Bätzel, Bundeswehr- oder Freizeitbekleidung Aderhold oder Baumschulen Martin Dienst zeigten Präsenz, auch Vereine wie die Schießgruppe oder die Backhausgemeinschaft um Carsten Bernhardt hatten sich in den Dienst der guten Sache gestellt. MdB Volkmar Klein fasste es prägnant zusammen: „Ein großes Engagement der Dorfgemeinschaft.“